interaktiv

Studentenleben live

Neues Zuhause und neues Semester

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

16.01.2017

Ich habe lange keinen Beitrag mehr geschrieben und es ist einiges passiert in den vergangenen Monaten. Zunächst bin ich ja mit meinem Freund in eine schöne, helle Drei-Zimmer-Wohnung gezogen. Zu Beginn hatten wir viel damit zu tun, die Wohnung einzurichten und alles zum Funktionieren zu bringen. So hatten wir uns zum Beispiel eine Küche gebraucht gekauft und dann hat unerwartet der Herd nicht funktioniert. Netterweise haben wir von den Nachbarn meiner Tante einen gebrauchten Herd geschenkt bekommen. Aber der musste ja auch erst mal angeschlossen werden. Am Ende war also alles doch langwieriger und anstrengender als gedacht. Inzwischen sind wir aber ganz gut in unserem neuen Zuhause angekommen.
Im vorigen Beitrag hatte ich geschrieben, dass ich dieses Semester nur zwei psychologische Module belege. Das eine Modul ist das Aufbaumodul in klinischer Psychologie. Das ist relativ spannend, weil wir über verschiedene Therapieansätze mehr erfahren. In einem Seminar üben wir praktischere Dinge, wie zum Beispiel autogenes Training. Das andere Modul ist pädagogische Psychologie. Hier wird man auf Aufgaben vorbereitet, die man als Schulpsychologe haben könnte. So beschäftigen wir uns zum Beispiel mit Teilleistungsschwächen wie Dyskalkulie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche. Ansonsten belege ich noch Italienisch als Wahlfach, weil das sehr viel Spaß macht und mir das Lernen relativ leicht fällt, da ich in der Schule Latein hatte und Spanisch spreche.
Inzwischen habe ich auch ein Bachelorarbeitsthema samt Betreuerin gefunden: Ich werde mich am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften mit dem Thema Prosodie (Sprachmelodie) beschäftigen. Es ist sehr spannend, auch mal selbst bei der Planung von Studien dabei zu sein. Vor dem richtigen Experiment werde ich eine kleine Pilotstudie machen. Dafür programmiere ich gerade den Fragebogen, sodass der Computer den Probanden zur richtigen Zeit das Richtige anzeigt und sich auch merkt, wann die Probanden auf welche Knöpfe gedrückt haben.

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