Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Schon wieder Prüfungszeit

In den meisten Studiengängen schreibt man am Ende des Semesters Prüfungen. In manchen Modulen kann man stattdessen beispielsweise eine Hausarbeit schreiben. Leider muss ich, weil ich in Leipzig im Bachelor Psychologie studiere, für jedes Modul eine Prüfung schreiben. Zwei Ausnahmen sind das Empiriepraktikum, für das ich vier Berichte über Experimente schreiben muss, und die Bachelorarbeit. Dass ich so wenige Hausarbeiten schreibe, ist ein bisschen schade, weil ich so nie die Möglichkeit habe, mich im Rahmen einer Prüfungsleistung in ein spezifisches Thema zu vertiefen. Außerdem bin ich noch recht ungeübt im Schreiben, wenn ich dann mit meiner Bachelorarbeit beginne.
Jedenfalls ist es bei mir jetzt das fünfte Mal so weit, dass die Prüfungen vor der Tür stehen und es beginnt, mich ein bisschen zu langweilen. Im ersten Semester sind sie sehr aufregend und anstrengend, aber irgendwann ist es immer wieder das Gleiche. Seit ein paar Wochen bin ich also dabei, Zusammenfassungen für die Vorlesungen und Seminare zu schreiben. Und ab der Woche vor der Prüfung werde ich sie stupide auswendig lernen.
In letzter Zeit habe ich aber auch relativ viel gearbeitet, sodass sich die Langeweile doch in Grenzen hielt. Normalerweise arbeite ich primär daran, Daten in eine Datenbank zu speisen und zu ordnen. Jetzt liefen aber in meiner Arbeitsgruppe noch zwei weitere Studien, für die unbedingt Versuchsleiter benötigt wurden. Deshalb habe ich bei der einen Studie eine Nacherhebung gemacht und bei der anderen habe ich mitgeholfen, die Gehirne der Probanden im MRT zu scannen. MRT steht für Magnetresonanztomographie, einem Verfahren bei dem man das Gehirn, das Rückenmark und die inneren Organe besonders gut darstellen und untersuchen kann. Das war alles sehr spannend und neu für mich, aber auch sehr zeitintensiv.
Inzwischen konnte ich ein bisschen Arbeit an andere abgeben. Außerdem war meine Bachelorarbeitsbetreuerin so nett und meinte, dass ich eine kleine Pause einlegen könne und erst nach den Prüfungen voll durchstarten solle. Daher habe ich jetzt endlich Ruhe und kann mich ganz auf die Prüfungsvorbereitung konzentrieren.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Feb 9, 2017
Autor: Maja
Rubrik: studium
Feb 9, 2017

Studentenleben live

Mitten drin

Nachdem die erste Klausur geschafft ist, würde ich mich am liebsten ins Bett fallen lassen und eine Runde schlafen. Optional würde ich auch zwei Tage frei nehmen, mich einsperren und Serien gucken. Das ist natürlich nicht drin, da die nächste Prüfung bereits wieder in wenigen Tagen ansteht. Aber Klausurenphase ist ja nur einmal im Semester – wäre auch schlimm, wenn es öfter vorkommen würde. Tag für Tag sitze ich in der Bibliothek neben anderen fleißigen Köpfen und nehme mir vor, nächstes Semester ein wenig früher anzufangen. Es wäre doch tatsächlich mal viel angenehmer, wenn man nur wiederholen müsste, statt sich innerhalb von zwei Wochen jede Menge Wissen in das Gehirn zu schaufeln.
Worauf ich mich aber schon sehr freue nach der (hoffentlich gut überstandenen) Klausurenphase, ist die Reise nach Montreal. Die Flüge sind nun gebucht und die Vorbereitung ist in den letzten Zügen. Ich werde eine Woche vor der Harvard World Model United Nations nach Montreal reisen, um mir die Stadt anzuschauen. Ich kann es kaum erwarten, endlich ins Flugzeug zu steigen und mich in ein neues Abenteuer zu stürzen.
Bis dahin beschäftige ich mich mit Ikonographie, Form und Stil sowie den Grundzügen der Allgemeinen Psychologie. Praktisch bedeutet das, dass ich alle christlichen, mythologischen und historischen Motive der Kunstgeschichte Europas erkennen, Bilder datieren und für Psychologie ein Skript wortgetreu auf Lager haben muss. Es gibt tatsächlich manche Lehrende, die ihre Worte für gottgleich halten, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum sie exakte Kopien ihrer Skripte in den Klausuren sehen wollen. In drei Wochen und drei Klausuren fängt mein Leben wieder an und ich kann es kaum erwarten, wenn der Druck der Klausuren endlich weg ist!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2017
Autor: Bo
Rubrik: studium
Feb 8, 2017

Studentenleben live

Mündliche Prüfung schwer gemacht

Eine mündliche Prüfung im Fernstudium? Den Psychologiestudierenden bleiben die mündlichen Prüfungen soweit ich weiß erspart, dafür haben sie allerdings auch keine Wahl bei der Prüfungsform. Zu 90 Prozent finden Klausuren statt.
In meinem Studiengang Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte sind dagegen zwei mündliche Prüfungen verpflichtend. Ich habe mir für nächstes Semester – abgesehen von der Bachelorarbeit – auch noch eine weitere mündliche Prüfung aufgehalst. Wenn die so läuft wie die beiden dieses Semester, kann das ja heiter werden.
Eine Prüfung in einem interdisziplinären Fach, in meinem Fall Bildungswissenschaften, erfordert eine andere Herangehensweise an Probleme, womit ich mich (und etliche andere Kulturwissenschaftenstudierende) schwer tue. Aber immerhin ist der Betreuer schnell mit einer Antwort und gibt einem durchaus auch mal einen Anstoß in die richtige Richtung.
Anders als in meinem Prüfungsfach Geschichte. Eigentlich sollte man denken, dass ich inzwischen wüsste, was in diesem Fach von mir erwartet wird. Weit gefehlt! Ich erlebe gerade das Phänomen, dass unterschiedliche Professoren desselben Fachgebiets unterschiedliche Herangehensweisen sehen wollen. Die Tatsache, dass meine Betreuerin momentan immer sehr lange braucht, um auf E-Mails zu antworten, und sie auch noch Urlaub hat, macht meine Nervosität nicht besser. Die Prüfungen sind Mitte März und ich komme mir sehr planlos vor...

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Feb 7, 2017