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Bachelor live

Zukunftsängste

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

24.02.2017

Man liegt nachts wach im Bett und überlegt hin und her, ob man die richtige Berufswahl getroffen hat. Findet man mit dieser Ausbildung oder diesem Studium später eine Stelle? Was, wenn der Arbeitsmarkt sich ändert und plötzlich keine oder weniger Arbeitnehmer im Wunschberuf gefragt sind? Was, wenn man Pech hat und sich trotz Talent mit einem nicht erfüllenden Job zufriedengeben muss?
So geht es mir zum Glück eher selten, obwohl ich wieder an einem gefühlten Wendepunkt in meinem Leben stehe mit der Frage: Was mache ich nach dem Bachelorstudium? Mein Abitur habe ich mit einer sehr entspannten Haltung bestanden, auch meine Studienwahl traf ich mit absoluter Zuversicht, doch nach zwei Semestern kamen die Zweifel. Phasenweise bin ich jedes Szenario durchgegangen, was schieflaufen könnte. Das war zwar selten, aber häufiger, als ich es aus meiner Schulzeit kannte. Diese Gedanken ließen mich zum ersten Mal nicht los.
Bis ich mich irgendwann einfach entschieden habe, dass sie mir zu stressig sind. Ich möchte nicht die ganze Nacht wach liegen und mir Sorgen zu machen. Klar, sollte man die Zukunft nicht komplett ausblenden. Aber sich zu sehr zu sorgen, macht unglücklich. Deshalb entschied ich, mich von diesen Gedanken nicht mehr beunruhigen zu lassen. Ich denke zwar ab und an immer noch ziemlich schwarz. Allerdings macht es mir nichts mehr aus.
Ich verlasse mich auf mein ruhiges Bauchgefühl, das sich nur bedingt durch Logik erklären lässt. Zwischenzeitlich hat mich das beunruhigt, jedoch habe ich mich jetzt mit diesem Entscheidungsfindungsprozess abgefunden. So treffe ich nun mal meine Entscheidungen fürs Leben – und ich bin glücklich damit.

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