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Bachelor live

Endspurt!

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

06.03.2017

In einem Monat sind die Termine für meine mündlichen Prüfungen. So langsam werde ich nervös, denn ich habe das Gefühl, noch viel zu wenig vom Stoff zu wissen. Und selbstverständlich kommt mir jetzt auch alles wichtiger oder interessanter vor. Wohnung putzen? Muss dringend mal wieder gemacht werden. Meine Universitätsunterlagen sortieren? Kann nicht aufgeschoben werden. Mir neue PC-Kenntnisse aneignen? Muss sofort passieren.
Dann sagte ich mir: „Stop!“ Ich gehöre nicht zu den radikalen Lernern, die einen Monat vor den Prüfungen kein Sozialleben mehr haben. Aber alles Unwesentliche muss jetzt einfach mal hinten anstehen. Wesentlich sind ab sofort: Sport, Schlaf, Lernen und gesunde Ernährung. Alles andere fällt unter Luxus.
Jeder, dem ich das erzähle, denkt, ich hätte noch sehr viel Zeit übrig und das stimmt eigentlich auch. Denn für einen erholsamen Schlaf gehen in meinem Fall acht bis neun Stunden drauf. Sport nimmt am Tag auch noch ein bis zwei Stunden ein. So habe ich täglich drei Stunden fürs Kochen und Essen, da ich mir meine Mahlzeiten frisch zubereite. Bleiben also noch mindestens zehn Stunden zum Lernen und da kein Mensch es durchhält einen Monat am Stück jeden Tag zehn Stunden zu lernen, bleibt noch viel Zeit für Hobbys.
Seit zwei Wochen fühle ich mich eher gestresst, um mit meinem Alltags-Pensum hinterher zu kommen. Aber wenn ich jetzt diesen Plan so lese, finde ich das durchaus machbar. Anscheinend habe ich in den vergangenen Wochen meine Zeit nicht besonders effektiv eingeteilt. Eines lernt man im Fernstudium definitiv schon einmal: Zeitmanagement. Ansonsten könnte man dieses Studium und den Alltag auch als Vollzeit-Fernstudentin nicht unter einen Hut bringen.

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