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Bachelor live

Hausarbeit schreiben

Schon in der Schule hat es mir mehr Spaß gemacht, Aufsätze zu schreiben, als stupide Vokabeln oder Formeln auswendig lernen zu müssen. Ich kann einfach keinen Gefallen daran finden, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Wissen in mein Kurzzeitgedächtnis zu prügeln. Da genau das jedoch oft völlig ausreicht, um eine gute Note in der Klausur zu erhalten, kam ich um das Auswendiglernen nicht herum. Es wunderte mich dann aber auch nicht, dass ich schon wenige Tage nach der Prüfung einen Großteil des gelernten Stoffes wieder vergessen hatte. Solange ich die theoretischen Inhalte nicht irgendwie auch praktisch umsetze, kann ich mir die Informationen zu den vielen unterschiedlichen Themen einfach nicht merken.
Momentan bin ich jedoch dabei, eine Hausarbeit zu schreiben. Und obwohl ich noch lange nicht damit fertig bin, merke ich jetzt schon, dass mein Wissen, das ich mir durch die schriftliche Ausarbeitung aneigne, wesentlich nachhaltiger ist. Es macht mir viel mehr Spaß, mich mit einem Thema intensiv zu beschäftigen, anstatt mit mehreren Themen nur ein bisschen.
Trotzdem läuft das Schreiben nicht ganz reibungslos: Obwohl ich mein Thema für die Hausarbeit sehr interessant finde, ist es meine erste Arbeit dieser Art. Deshalb stoße ich ständig auf neue Fragen: Wie gebe ich die Literaturverweise richtig an? Wie viele Bücherquellen sind notwendig? Und wie genau muss ich die Hausarbeit formatieren? Außerdem musste ich feststellen, dass nur ein Teil der Bücher, die ich mir aus ausgeliehen habe, auch wirklich nützlich sind. Da ich momentan nicht in Marburg bin, musste ich stattdessen auf elektronische Quellen der Universitätsbibliothek zurückgreifen, bei denen ich glücklicherweise auch fündig wurde. Das Exposé, das ich im Tutorium für meine Hausarbeit schreiben musste, war an dieser Stelle sehr hilfreich und erleichterte mir einiges an Arbeit. Für die Zukunft weiß ich jetzt, dass sich die zusätzliche Arbeit für ein Exposé lohnt.
Abgabefrist für die Hausarbeit ist in zwei Wochen. Bisher bin ich noch gut in der Zeit und hoffe, dass ich weiterhin gut vorankomme.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Mar 14, 2017
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Mar 14, 2017

Bachelor live

Tschüss Klausuren, hallo Praktikum!

Nach einigen schlaflosen Nächten vor und zwischen den Klausuren und vielen verzweifelten Kaffeepausen kann ich stolz verkünden: Die erste richtige Klausurenphase meines Lebens ist überstanden. So langsam trudeln auch die ersten Ergebnisse ein und bisher bin ich sehr zufrieden mit diesen. Besonders freue ich mich über das gute Ergebnis in Psychologie. Auf dem Weg zu dieser Klausur habe ich mich noch gefühlt wie ein Lamm auf dem Weg zur Schlachtbank und ich war mir sicher, dass meine Vorbereitung nicht intensiv genug war. Gott sei Dank war dem nicht so und ich bin bereit für die nächsten Semester.
In letzter Zeit habe ich nur noch in der Bibliothek gelebt und dort mit meiner Bib-Partnerin eine Verzweiflungsphase nach der anderen durchlebt. Gibt es ein schöneres Gefühl, als zu wissen, dass man den Rest der Semesterferien nicht eine Sekunde mehr in den verstaubten Hallen des Lernens sitzen wird? Wohl kaum.
16 Stunden nach der Klausur saß ich bereits im ICE Richtung Hauptstadt. Dort hatte ich zwei wichtige Termine – ein Treffen unserer Delegation der Model United Nations in der Botschaft von Honduras und ein Vorstellungsgespräch in einer Galerie. Anfang des Jahres hatte ich angefangen, mir mögliche Praktikumsstellen im künstlerischen Bereich zu suchen. Nach gefühlten 50 Telefonaten hatte ich die Möglichkeit, drei Galerien in Berlin-Mitte eine Initiativ-Bewerbung zu schicken. Zwei haben mir nie mehr geantwortet, aber bei einer Galerie hatte ich Erfolg und wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.
Also stand ich – noch völlig übermüdet, aber völlig euphorisiert von der überstandenen Klausurenphase – im verregneten Berlin. Den halben Tag hetzte ich von einer Ecke des Tiergartens in eine andere und versuchte, mich so souverän wie möglich auf das finale Bewerbungsgespräch vorzubereiten. Die Götter waren auf meiner Seite: Die Mitarbeiter der Galerie und ich waren uns direkt sympathisch. Ich werde also von Mitte März bis Mitte April dort ein Praktikum absolvieren und kann es kaum erwarten! Es wird mein erstes Praktikum im künstlerischen Bereich sein und ich bin mehr als gespannt!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2017
Autor: Bo
Rubrik: studium
Mar 10, 2017

Bachelor live

Bach und Bier

Die erste Uni-Woche des neuen Jahres verbrachte ich in Budweis/Tschechien. Über die Institutsseite der Slawistik hatte ich von einer Exkursion erfahren, die vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond unterstützt wird: „Bach und Bier“, das klang einladend.
Die Mitreisenden studierten allesamt Slawistik im Master und belegten gemeinsam das gleiche Seminar, ich reiste als einziger Externer mit. Auf der Zugfahrt lernte man sich aber langsam kennen. Es war eine aufregende Woche. Auf uns warteten ein top sanierter Universitätscampus, spannende Begegnungen und Nachttemperaturen jenseits der Minus 20 Grad – die Moldau war bereits zugefroren.
Am Abend trafen wir in Budweis auf die tschechischen Studierenden, die ebenso am Workshop teilnahmen. Darin beschäftigten wir uns mit bayerischer und böhmischer Braukultur sowie sächsischer und böhmischer Kultur am Hofe. Ich erstellte gemeinsam mit einer Tschechin eine kurze Präsentation zu den Gegenbauern im Vogtland. Der Großteil von ihnen entstammte nämlich böhmischen Gefilden und kam nach dem Dreißigjährigen Krieg nach Sachsen.
Das böhmische Bier lernten wir auch über das Seminar heraus kennen: Wir verkosteten die verschiedenen Budweiser-Sorten und beim Besuch der Brauerei erfuhren wir Spannendes über die Bierproduktion. Die Budweiser-Brauerei ist die einzige der großen Brauereien Tschechiens, die nur an einem Ort in Tschechien produziert und keine Braulizenzen in andere Länder verkauft. Bis heute gibt es eine Namensstreitigkeit mit der amerikanischen Budweiser-Brauerei. Sie entstand, als einige Exilanten in den Vereinigten Staaten begannen, Bier zu brauen und es schließlich nach ihrer Heimat zu benennen. Geschmacklich jedoch steht der Sieger fest: Das Bier aus Südböhmen!
Am letzten Tag der Reise besuchten wir Krummau in Tschechien. Es war sehr angenehm, das mittelalterliche Städtchen weiß vom Schnee zu erleben und ohne die Touristenschwärme, die sich hier im Sommer durch die Gassen schieben. Mehr noch als der Besuch des Barocktheaters interessierte mich das Egon-Schiele-Art-Centrum, in dem man zwar nur wenige Werke des Künstlers zu sehen bekommt, aber viel über sein Leben erfährt. Ich bin definitiv sehr froh, mitgefahren zu sein und denke schon an die nächste Reise ins Nachbarland.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2017
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Mar 9, 2017