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Bachelor live

Praktikum und viele Entscheidungen

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

22.03.2017

Inzwischen mache ich schon seit fünf Wochen mein Forschungspraktikum. Es ist nach wie vor sehr spannend und abwechslungsreich. Nachdem ich zu Beginn des Praktikums mit Hilfe der Programme „Presentation“ und „Matlab“ ein Experiment programmiert habe, habe ich dieses anschließend auch mit Versuchspersonen durchgeführt. Danach habe ich begonnen, mit den Statistikprogrammen „R“ und „SPSS“ die Daten zu analysieren.
Ich habe in kürzester Zeit eine ganze Menge unterschiedlicher Programme kennengelernt. Das ist sehr cool, aber inzwischen verwechsle ich alle Programmiersprachen miteinander. Ich fand es auch relativ aufwändig, mir Kleinigkeiten anzueignen. Hauptsächlich habe ich versucht, alte Skripte zu verstehen und anzupassen. Dabei haben mir vor allem Blogs und Youtube-Videos geholfen sowie stundenlanges intensives Anstarren der Skripte.
In einer Woche wird mein Praktikum schon zu Ende sein. Danach werde ich noch eine Woche frei haben, bevor das nächste Semester beginnt. Ich werde für ein paar Tage nach Genf fahren, um eine gute Freundin zu besuchen.
Ansonsten stehen für mich gerade eine ganze Menge Entscheidungen an; zu den eher trivialen gehört, welches Aufbaumodul ich in meinem letzten Semester belegen will. Hier kann ich zwischen klinischer Kinder- und Jugendpsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologie wählen. Außerdem muss ich überlegen, ob und wenn ja, welche Sprach- oder Sportkurse ich nächstes Semester absolvieren will. Und nachdem ich im Moment nicht wirklich Ferien machen kann, möchte ich im Sommer etwas Schönes unternehmen.
Die große Entscheidung, die ich demnächst treffen muss ist, wo ich welchen Master machen will. Einerseits entscheidet man sich natürlich danach, welche Inhalte im Masterstudium vermittelt werden und wie gut die Uni darin ist, diese Inhalte zu vermitteln. Andererseits ist für mich aber auch wichtig, wie wohl ich mich in der zugehörigen Stadt fühlen würde und wie angenehm die Atmosphäre am Institut ist. Außerdem ist natürlich noch relevant, was man mal beruflich vorhat. So habe ich zwar im Bachelor Psychologie studiert, könnte aber je nachdem wo ich mich in zehn Jahren sehe, einen Master in klinischer Psychologie oder in kognitiven Neurowissenschaften machen.
Bevor ich also eine Entscheidung treffen kann, muss ich mich erst mal gut informieren, welche Master es überhaupt gibt und was man mit ihnen beruflich machen kann – und mir auch noch darüber klar werden, was ich überhaupt will.

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