interaktiv

Bachelor live

Und jetzt?

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

30.03.2017

Frei, frei, frei! Ich bin endlich frei! Immer wieder durchfährt mich diese Erkenntnis, als wäre sie komplett neu. Während meine Freunde weiterhin Stunde um Stunde in der Bibliothek verbringen und über den Büchern schwitzen, habe ich rein gar nichts mehr zu tun.
Ich müsste der glücklichste Mensch der Welt sein – aber ich bin überfordert. Nachdem ich fast zwölf Monate nur meinen Sonntag frei gestalten konnte, der sowieso schon mit Erledigungen und Entspannung ausgefüllt war, muss ich mir jetzt jeden Tag neu überlegen, was ich machen möchte. Von total fremdbestimmt zu ganz selbstbestimmt – ich kann das gar nicht mehr!
Ich fühle mich wie der Motor eines Rennwagens, der nach dem Endspurt schnell ausgeschalten und in die Garage gestellt wurde. Ich laufe noch und bin überhitzt, habe aber nichts, in das ich meine Energie reinstecken kann. So paradox es klingt: Mir fehlt der Stress! Meine Träume versuchen das zu kompensieren, indem ich zum Beispiel in einem Traum gleichzeitig Examen und Masterarbeit schreibe. Endlich mal wieder der Stress, der mir so zu fehlen scheint!
Aber auch für diese Situation, das „Loch nach dem Examen“, habe ich mich vorbereitet: Erst lasse ich mich ein paar Tage von meinen Eltern verwöhnen und dann geht’s zu einem Sprachkurs nach Frankreich. Da habe ich mal wieder was zu tun und „darf“ lernen. Und mal ganz ehrlich: Es gibt Schlimmeres als viel Freizeit, leckeres französisches Essen und daneben ein bisschen Französisch parlieren. An die Zeit „post Examen“ werde ich mich schon gewöhnen!

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