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Bachelor live

Semesterferienloch

Es ist ein Wochentag, 14 Uhr. Ich werde wach. Draußen steht die Sonne am Himmel und versucht, durch meine schweren Gardinen hindurch in mein Zimmer einzudringen. Sie schafft es nicht. Gegen 15 Uhr bequeme ich mich aus dem Hochbett. Ich öffne die Vorhänge und das Fenster. Straßenlärm. Und viel zu gutes Wetter. Ich gehe ja aber sowieso nicht raus. Ich nenne das alles: Semesterferienloch. Dann klingt es nicht so nach Gammeln.
Dabei sollte ich die Wohnung mal wieder putzen, das sieht aus hier. Und die Fenster, an denen sich der Feinstaub so stark festsetzt, dass man kaum noch durchsehen kann. Aber nein. Ich bleibe lieber hier unten, in meinem Semesterferienloch.
Ich könnte spazieren gehen, ich könnte Dates haben oder lange nicht gehörte Freunde anrufen. Oder sie gar treffen! Oder die Großeltern! Ich könnte eine kleine Wanderung starten. Ich könnte Fotos einkleben, Wäsche aufhängen, mir endlich einmal eine Tschechisch-Vokabelliste anlegen oder Polnisch-Stoff nachholen. Ich könnte das Fahrrad in die Werkstatt bringen oder einfach einmal ein paar YouTube-Tutorials anschauen und selber lernen, wie man so einen Platten wieder heile macht. Oder einkaufen gehen, im Kühlschrank herrscht gähnende Leere. Ich könnte endlich wieder etwas in mein Tagebuch schreiben, am Reiseführer arbeiten, ein Buch lesen. Oder wenigstens einen Film sehen. „Netflix and chill“, das machen doch alle heutzutage so.
Ich aber, ich mache nichts, hier unten in meinem Loch. Einfach nichts. Weil ich eben all diese Sachen tun könnte, vielleicht auch tun sollte, aber nicht muss.
Vielleicht ist das auch mal okay, sage ich mir. Und es wird ja auch wieder besser. Es kommt ja der Monat in Prag und dann das neue Semester mit neuen Terminen und Uni. Dann werde ich langsam wieder hervorkrabbeln.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Apr 6, 2017
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Apr 6, 2017

Bachelor live

Stundenplan basteln

Im ersten Semester fiel es mir noch leicht, meinen Stundenplan zu erstellen: Zum einen haben uns Studierende aus höheren Semestern in der Orientierungswoche in aller Ruhe erklärt, wie wir vorgehen sollen, zum anderen waren alle Module mehr oder weniger vorgegeben, da es sich ausschließlich um Grundlagenmodule handelte.
Jetzt im zweiten Semester sieht das schon anders aus. Zwar schlägt der Musterstundenplan, an den ich mich so gut es geht orientieren möchte, bestimmte Module vor, jedoch habe ich eine wesentlich größere Auswahl. Neben einigen Aufbaumodulen, die an das erste Semester anknüpfen, muss ich mich bereits für ein von zwei Profilmodulen entscheiden. Das bedeutet, dass ich mir aus zwölf fremden Fachbereichen einen aussuchen kann, aus dem ich Kurse belege. Und genau das stellte mich vor eine herausfordernde Frage: Welcher Fachbereich interessiert mich am meisten? Ich schwanke zwischen Politikwissenschaften, Psychologie, BWL und Erziehungswissenschaften. Einerseits ist es mir wichtig, dass die Inhalte thematisch auch zu meinem Hauptfach Sozialwissenschaften passen. Andererseits finde ich es interessant, auch noch ganz andere Themen kennenzulernen.
Also habe ich sämtliche Modulbeschreibungen durchgelesen und mich tagelang durch das Vorlesungsverzeichnis gekämpft, um einen Überblick zu erhalten. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass BWL eines meiner beiden Profilmodule werden soll. Das Problem ist jedoch, dass der Kurs, der als Grundlage dringend empfohlen wird, nur zum Wintersemester angeboten wird. Also muss ich entweder einen anderen BWL-Kurs belegen und so riskieren, dass mir Vorwissen fehlt oder ich warte noch ein Semester und wähle zunächst ein anderes Profilmodul. Bei Psychologie wird jedoch ein Modul, in dem es um Forschungsmethoden geht, vorausgesetzt und dieses interessiert mich eigentlich nicht. Und auch bei Politik- und Erziehungswissenschaften werden die für mich interessanten Kurse erst wieder zum Wintersemester angeboten.
Eine Lösung habe ich bisher leider noch nicht gefunden. Vielleicht belege ich doch erst noch ein weiteres sozialwissenschaftliches Modul, bevor ich dann im Herbst mein Profil wähle. Denn das ist ja das Schöne an der Uni: Trotz Musterstundenplan bin ich ziemlich frei und kann wählen, was ich möchte.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2017
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Apr 4, 2017

Bachelor live

Ferien oder so ähnlich

Nach meinem Praktikum habe ich nun eine Woche frei, bevor das neue Semester beginnt. In dieser Woche will ich mich endlich darüber informieren, welche Masterstudiengänge es gibt, denn bis zum Bewerbungsschluss ist es nicht mehr lange hin. Außerdem möchte ich ein paar organisatorische Dinge erledigen; zum Beispiel muss ich mir mein Praktikum und einen Italienisch-Sprachkurs für mein Studium anrechnen lassen. Das ist nötig, damit ich für meine Bewerbung um einen Master genügend Credit-Points habe.
Auf der anderen Seite kann ich endlich mal ein bisschen ausschlafen und Dinge tun, auf die ich Lust habe: ein bisschen gärtnern, lesen, leckere Sachen kochen und backen, Freunde treffen, Sport machen und so weiter.
Morgen werde ich dann nach Genf fahren, um dort eine sehr gute Freundin zu besuchen. Ich bin schon sehr gespannt! Ich hoffe, nach diesem kleinen Kurzurlaub total entspannt ins neue und letzte Semester zu starten. Denn ich glaube, es wird ziemlich anstrengend. Ich belege zwar nur ein Modul, dafür werde ich wieder nebenbei als studentische Hilfskraft arbeiten. Außerdem wird die Bachelorarbeit wohl doch umfangreicher, als ich gedacht habe. Ich hoffe, dass ich bis August oder September damit fertig bin, sodass ich vor Beginn des Masterstudiums noch ein paar Wochen frei habe. Jetzt versuche ich aber einfach meine freie Woche zu genießen!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2017
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 3, 2017