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Bachelor live

Weit weg

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

21.06.2017

So langsam bekomme ich die Erholung, die ich nach dem Staatsexamen so bitter nötig hatte und die mir der Sprachkurs in Frankreich nicht gegeben hat. Mit viel Abstand zu den drängenden Fragen sehe ich klarer.
Erstens: Direkt nach dem Staatsexamen konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, in meinem Leben nochmal irgendetwas Anstrengendes zu machen. Jetzt, wo ich erholter bin, kommt die Lust wieder, neue Dinge zu lernen und mich Herausforderungen zu stellen.
Zweitens: Der Widerwille gegen fremdbestimmtes Lernen an einer Universität ist keine nachhaltige Motivation für eine Promotion. Hauptantrieb sollte der Wille sein, sich sehr intensiv mit einem (juristischen) Thema auseinanderzusetzen. Und weil ich mir momentan nur abstrakt und nicht konkret vorstellen kann, welches Thema das sein könnte, fehlt mir wohl die durchschlagende Motivation.
Drittens: Wenn ich noch nicht ganz sicher bin, was ich später machen will, ist es doch das Beste, mich breit aufzustellen. Ist da ein politikwissenschaftlicher Master nicht die perfekte Ergänzung zu einem juristischen Staatsexamen?
Und schließlich habe ich noch mit einer Absolventin des College of Europe telefoniert, die all diese Erkenntnisse noch um einen schönen Erfahrungsbericht aus Brügge ergänzt hat. Mit dem gewonnenen Abstand zum Examen kann ich mir das Leben, das sie gezeichnet hat, nun wieder sehr gut vorstellen. Ich habe Lust, verschiedene Sprachen zu sprechen und neue Dinge zu lernen – auf einem komplett neuen Gebiet! Ich habe Lust, neue Leute kennenzulernen und mich inspirieren zu lassen. Ich habe Lust auf das aufregende Leben, das mir das College bietet.

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