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Bachelor live

Auf Erkundungstour in Marburg

Obwohl ich nun schon seit knapp einem Jahr in Marburg wohne, muss ich gestehen, dass ich mich immer noch nicht richtig gut in der Stadt auskenne. Zwar könnte ich den Weg zur Uni, ins Fitnessstudio und zum Supermarkt mittlerweile blind gehen und auch die Klassiker wie das Schloss und die Lahnwiesen sind mir natürlich bekannt. Aber alles, was darüber hinausgeht, ist mir unbekannt.
Um das zu ändern, habe ich zusammen mit einer Freundin beschlossen, Marburg zu erkunden. Dafür haben wir uns ein Wochenende Zeit genommen, um ein paar Orte zu entdecken, die wir bisher nur vom Hörensagen kannten, darunter zum Beispiel der alte botanische Garten, in dem nicht nur hübsche Blumen und Pflanzen wachsen, sondern der auch einen kleinen See in seiner Mitte hat. Da die Grünflächen im botanischen Garten nicht so überlaufen sind wie die Lahnwiesen, werde ich im Sommer mit Sicherheit öfter vorbeikommen, um zu lesen, zu lernen oder einfach zu entspannen.
Unsere kleine Erkundungstour führte uns auch durch ein paar Stadtteile Marburgs, in die wir uns normalerweise nicht verirren. Auch hier spazierten wir an einigen süßen Cafés und schönen Restaurants vorbei, die wir bald mal ausprobieren wollen. Außerdem entdeckten wir tatsächlich auch eine Badestelle an der Lahn, die zwar ein bisschen versteckt liegt, aber dafür einen kleinen Sandstrand bietet.
Außerdem haben wir uns Programmhefte von den Kulturzentren der Stadt besorgt und spontan noch am selben Abend eine Open-Air-Theateraufführung mitten auf dem Marburger Marktplatz besucht. Ich war total begeistert und habe mich gleichzeitig geärgert, dass ich nicht schon öfter ins Theater gegangen bin. Interessante, kulturelle Angebote gibt es in Marburg genug, man muss sie nur wahrnehmen.
Spätestens jetzt weiß ich, dass es sich lohnt, auch andere Wege als die gewohnten zu gehen und so neue Orte zu entdecken, die einem sonst möglicherweise verborgen geblieben wären. Außerdem habe ich wieder einmal festgestellt, dass Marburg eine schöne Stadt ist und einiges zu bieten hat.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2017
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jun 26, 2017

Bachelor live

Schon vier Jahre in Leipzig

Da ich mich gerade aktiv noch einmal für Leipzig entschieden habe, nämlich indem ich mich hier für den Master beworben habe, ist mir wieder bewusst geworden, wie wohl ich mich hier fühle.
Es hat relativ lange gedauert, um hier anzukommen und gute Freunde und Freundinnen zu finden – für mich eine essenzielle Zutat, um zufrieden zu sein. Außerdem habe ich auch einige Zeit gebraucht, um meine Lieblingsorte in Leipzig zu entdecken. Erstens habe ich ja zunächst Medizin studiert und hatte deshalb wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Zweitens gibt es in Leipzig viele schöne Orte, die man nicht im Reiseführer findet, sondern über die man nur aus dem Freundeskreis erfährt.
Inzwischen genieße ich das Leben hier sehr. Am besten gefallen mir die vielen Parks. Schön ist natürlich auch, dass hier immer jede Menge los ist. So bekommt man einerseits kulturell viel mit und erhält andererseits auch politisch interessante Denkanstöße. Im Sommer fährt man an den See, grillt oder jammt in den Parks, geht zu Flohmärkten oder Open Airs oder, oder, oder …
Im Sommer artet das manchmal richtig in Stress aus, denn jeden Tag könnte man so viele Dinge machen, dass man sich oft ins Gedächtnis rufen muss, dass man auch was für die Uni machen muss und kulturelle Angebote keine Verpflichtung, sondern eben ein Angebot sind.
Wahrscheinlich ist mein Bild von Leipzig auch dadurch geprägt, dass das die einzige Stadt ist, in der ich bis jetzt studiert habe. Es würde mich zum Beispiel sehr interessieren, wie das Studentenleben so in meiner Heimatstadt Nürnberg ist. Vielleicht sollte ich einfach mal Urlaub bei Freunden in Nürnberg in der WG machen statt bei meinen Eltern.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jun 23, 2017
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jun 23, 2017

Bachelor live

Weit weg

So langsam bekomme ich die Erholung, die ich nach dem Staatsexamen so bitter nötig hatte und die mir der Sprachkurs in Frankreich nicht gegeben hat. Mit viel Abstand zu den drängenden Fragen sehe ich klarer.
Erstens: Direkt nach dem Staatsexamen konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, in meinem Leben nochmal irgendetwas Anstrengendes zu machen. Jetzt, wo ich erholter bin, kommt die Lust wieder, neue Dinge zu lernen und mich Herausforderungen zu stellen.
Zweitens: Der Widerwille gegen fremdbestimmtes Lernen an einer Universität ist keine nachhaltige Motivation für eine Promotion. Hauptantrieb sollte der Wille sein, sich sehr intensiv mit einem (juristischen) Thema auseinanderzusetzen. Und weil ich mir momentan nur abstrakt und nicht konkret vorstellen kann, welches Thema das sein könnte, fehlt mir wohl die durchschlagende Motivation.
Drittens: Wenn ich noch nicht ganz sicher bin, was ich später machen will, ist es doch das Beste, mich breit aufzustellen. Ist da ein politikwissenschaftlicher Master nicht die perfekte Ergänzung zu einem juristischen Staatsexamen?
Und schließlich habe ich noch mit einer Absolventin des College of Europe telefoniert, die all diese Erkenntnisse noch um einen schönen Erfahrungsbericht aus Brügge ergänzt hat. Mit dem gewonnenen Abstand zum Examen kann ich mir das Leben, das sie gezeichnet hat, nun wieder sehr gut vorstellen. Ich habe Lust, verschiedene Sprachen zu sprechen und neue Dinge zu lernen – auf einem komplett neuen Gebiet! Ich habe Lust, neue Leute kennenzulernen und mich inspirieren zu lassen. Ich habe Lust auf das aufregende Leben, das mir das College bietet.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jun 21, 2017
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jun 21, 2017