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Bachelor live

Camping im Regen

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

01.09.2017

Ein paar meiner Freunde kamen auf die Idee, dieses Jahr gemeinsam campen zu gehen. Aufgrund meines begrenzten Reisebudgets kam mir das gerade recht, denn Zelten kostet nicht viel und macht mit den richtigen Leuten trotzdem Spaß. Zugegebenermaßen haben wir damit gerechnet, dass das Wetter zumindest einigermaßen mitspielen würde, als wir unser Campingwochenende planten. Wir suchten uns extra einen Zeltplatz aus, der direkt an einem Badesee gelegen war und viele Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten bot.
Aber es kam dann alles ganz anders als geplant. Wenige Tage bevor es losging, prophezeite uns der Wetterbericht zwar noch größtenteils Sonnenschein, doch am Tag der Abreise schüttete es dann wie aus Eimern. Eine Verbesserung des Wetters war das komplette Wochenende nicht in Sicht. Den Trip abblasen wollten wir trotzdem nicht, alle Sachen waren längst gepackt und die Autos beladen. Und da immerhin „nur“ Regen gemeldet war und es zumindest kein Gewitter geben sollte, starteten wir mit einigen Regenplanen und wetterfesten Klamotten ausgerüstet trotz allem in unseren Campingausflug.
Dank eines großen Gemeinschaftszelts und zahlreichen Planen konnten wir glücklicherweise auch größtenteils im Trocknen bleiben. Trotzdem ist schlechtes Wetter so ziemlich das, was man beim Zelten am wenigstens gebrauchen kann. Auf Grillen und Lagerfeuer mussten wir dank des Dauerregens verzichten, ebenso auf das Baden im See und die anderen Freizeitangebote im Freien. Außerdem war es ziemlich anstrengend und nervig, zu jeder Zeit einen Regenschirm griffbereit haben zu müssen und nachts penibel darauf zu achten, die Zeltwände nicht zu berühren, um trocken zu bleiben.
Obwohl wir uns das Wochenende definitiv anders gewünscht hatten, machten wir trotzdem das Beste daraus: Wir verbrachten unsere Zeit damit, Karten und andere Spiele zu spielen, gemeinsam mit den mitgebrachten Instrumenten zu musizieren, zu singen und bis spät in die Nacht beisammen zu sitzen und zu quatschen. Insgesamt hatten wir also trotzdem eine schöne Zeit – mit der richtigen Campingausrüstung ist selbst Dauerregen zu bewältigen.

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