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Bachelor live

Zwei Hausarbeiten auf einmal!

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

25.01.2018

In einem gesellschafts-wissenschaftlichen Studium sind Hausarbeiten keine Seltenheit – im Gegenteil, pro Semester muss mindestens eine geschrieben werden. Und ich weiß, dass für viele zwei Hausarbeiten oder mehr im Semester ganz normal sind. Für mich allerdings ist es das erste Mal, dass ich in den kommenden Semesterferien zwei Hausarbeiten gleichzeitig abgeben muss. Dementsprechend unsicher bin ich, wie genau ich das am besten angehen soll. Bislang beschäftigte ich mich wochenlang mit dem Thema meiner Hausarbeit, um mich einzulesen und in die Fragestellung reinzudenken. Erst dann habe ich überhaupt angefangen zu schreiben und dementsprechend die Abgabefrist bisher auch jedes Mal bis zum letzten Tag ausgereizt.
Nun habe ich pro Hausarbeit aber nur halb so viel Zeit. Innerhalb weniger Wochen muss ich mich mit zwei komplexen Themen beschäftigen, zwei verschiedene Theorien verstehen und zwei unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten, was mir bislang als die größte Herausforderung erscheint. Um beide Hausarbeiten nicht komplett parallel schreiben zu müssen, habe ich mit einer von beiden bereits angefangen. Thema ist die Stigma-Theorie des US-amerikanischen Soziologen Erving Goffman. Sie definiert ein Stigma als die Kluft zwischen dem, was der Mensch aus gesellschaftlicher Sicht sein soll, und dem, was er tatsächlich ist. Mein Plan ist es, bis Mitte Februar damit fertig zu sein und danach mit der zweiten Hausarbeit in Wirtschaftssoziologie anzufangen.
Ob mein Plan so aufgeht, werde ich dann sehen. Doch wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. Und wahrscheinlich werde ich in den kommenden Semestern nur lachend zurückblicken und mich fragen, wieso ich mir von zwei Hausarbeiten so einen Schrecken habe einjagen lassen.

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