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Bachelor live

Weiter Weg zur Bewerbung

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

12.02.2018

Es steht für mich fest, dass ich gerne ein Semester im Ausland studieren möchte. Doch wo? Mexiko, Taiwan und Singapur stehen bei den außereuropäischen Ländern auf meiner Liste, Frankreich und Polen bei den europäischen. Inzwischen habe ich meine Bewerbung eingereicht und vielleicht wird mir die Person, die die Plätze vergibt, die Entscheidung abnehmen.
Bis zu Bewerbung war es jedoch ein weiter Weg. Allen, die sich gerade auch für Auslandssemester bewerben wollen, rate ich, sich zuerst um das Sprachzertifikat zu kümmern. Einige Universitäten verlangen offizielle und oft recht teure Tests wie beispielsweise den englischsprachigen TOEFL, während andere auch Tests akzeptieren, die zum Beispiel vom Anglistik- oder Romanistikinstitut der eigenen Universität angeboten werden. Wenn alle Studierenden ihre Bewerbungen zusammenstellen, sind die Plätze für die Tests jedoch heiß begehrt. Als ich mich drei Monate vor der Bewerbungsdeadline informierte, hatte ich Glück: Weil ein Platz frei wurde und ich nachrückte, konnte ich das geforderte Zertifikat rechtzeitig ablegen.
Ähnlich lange kann es dauern, bis man ein Dozentengutachten in den Händen hält: In einem solchen müssen die Dozierenden meist ankreuzen, wie sie den jeweiligen Bewerber im Vergleich zu den anderen Studierenden einschätzen, manchmal auch einen kleinen Text schreiben. Das Ganze kann sich durchaus länger hinziehen. Deshalb rate ich, möglichst früh einen Dozierenden zu kontaktieren! Übrigens braucht man dabei nicht schüchtern zu sein: Wie viele Studierende hatte auch ich das Problem, dass mich kaum Lehrende persönlich kennen. Daran sind sie aber gewohnt und verfassen oft auf Basis deines Lebenslaufes und deines Motivationsschreibens ein Gutachten. Eben solche Motivationsschreiben sind ohnehin bei fast jeder Bewerbung für einen Auslandsaufenthalt gefragt. Zum Glück lassen sich im Internet zahlreiche Tipps finden, wie man dieses möglichst persönlich gestaltet.
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich meine Bewerbung inzwischen in den Briefkasten meiner Universität werfen konnte. Jetzt heißt es: Daumen drücken!

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