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Mein erstes Vorstellungsgespräch - Teil 2

Autor:
Nadine

Rubrik:
studium

27.02.2018

Mein Vorstellungsgespräch bei einer PR-Agentur in Frankfurt nahm seinen Lauf, unter anderem stellten mir die beiden Agentur-Mitarbeiterinnen vielen Fragen wie: Wieso wollen sie in die PR und nicht in den Journalismus? Wieso haben sie sich bei einer Agentur beworben und nicht bei einem Unternehmen? Was denken sie, was ihre Aufgaben bei diesem Praktikum sein werden? Wie können sie mit ihrem bisherigen Wissen zum Agenturalltag beitragen? Ich versuchte, alle Fragen so gut es geht zu beantworten und meine praktischen Fähigkeiten – trotz eines sehr theoriebasierten Studiengangs – positiv hervorzuheben. Die eine Dame ging jedoch immer wieder auf meine fehlende praktische Erfahrung ein – ich gewann das Gefühl, dass hier eigentlich nicht nach einem Praktikanten, sondern nach einer möglichst eigenständig arbeitenden Aushilfe gesucht wird.
Nach etwa 45 Minuten wurde ich dann mit den Worten „Wir werden uns noch mal bei Ihnen melden“ verabschiedet. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir jedoch schon relativ sicher, dass ich den Platz nicht bekommen würde. Enttäuscht machte ich mich auf den Heimweg. Während der Rückfahrt ging mir das Gespräch noch immer durch den Kopf. Im Nachhinein ärgerte ich mich, auf die eine oder andere Frage nicht eine andere Antwort gegeben zu haben. Konnte ich mich selbst doch nicht so gut präsentieren, wie ich erwartet hatte? Vor allem aber hatte ich den Eindruck vermittelt bekommen, ein in der Arbeitswelt nicht wirklich anerkanntes Fach zu studieren. Am darauf folgenden Tag bestätigte sich mein Gefühl: Per E-Mail kam eine Absage der Agentur.

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