zum Inhalt

Kopfbereich

interaktiv

Hauptbereich

Bachelor live

Frühling nach den Klausuren? Fehlanzeige

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

01.03.2018

Meine Klausurtermine lagen in diesem Jahr allesamt in einer Woche. Wenn ich ehrlich bin, war es gar nicht mal so unangenehm. Aus einer Klausur herauszugehen und dann erst für die nächste zu lernen, gefällt mir nicht. Da ist es mir lieber, direkt am nächsten Tag die nächste Klausur hinter mich zu bringen. Eines muss ich dennoch zugeben: Für mehrere Fächer gleichzeitig über mehrere Wochen zu pauken, ist anstrengend. Das Wetter machte es nicht leichter, denn in den Tagen vor den Klausuren schien die Sonne wie in diesem Jahr noch gar nicht – eigentlich wunderschön, aber wenn man lernen muss, bringt einem die Sonne auch nichts.
Zum ersten Mal in meinem Studium musste ich eine Klausur für einen Sprachkurs schreiben. Zeit dafür blieb mir allerdings wenig, denn da diese Note nicht in die Bachelornote eingerechnet wird, kommt das Lernen für die anderen Klausuren grundsätzlich zuerst. Hatte ich es über die Weihnachtsferien noch geschafft, die eine oder andere Vokabel auf Karteikarten zu schreiben, war es damit nun vorbei. Stattdessen füllte ich Karteikarten mit den Lebensdaten von Soziologen und den Inhalten von EU-Verträgen. Am Abend vor der Französisch-Klausur hatte ich noch das Gefühl, nicht genug Wörter zu kennen, um tatsächlich einen Aufsatz schreiben zu können. Doch meine Sorge stellte sich als unbegründet heraus.
Einziger Wermutstropfen: Kaum verließen wir den Hörsaal, war die Sonne plötzlich verschwunden und seitdem regnet es beinahe ununterbrochen. Ich hatte mir eingebildet, dass nach den Klausuren der Frühling beginnen würde – dabei sind die kalten Wintermonate doch noch lange nicht vorbei.

Diesen Artikel teilen