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Bachelor live

Von der Grippewelle erwischt

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

12.03.2018

Trotz optimistischer Gedanken, dass mich die Grippewelle nicht erwischen würde, ist es leider passiert. Neben Halsschmerzen, Husten, laufender Nase und Niesattacken plagt mich Kraftlosigkeit. Das alles hält mich vom Hausarbeitenschreiben ab. Momentan traue ich mich nicht einmal in die Bibliothek, da ich keinen anstecken will. Da bleibt mir wohl nur, mich zu Hause auszukurieren und fleißig meine wunde Nase einzureiben.
Mein schlechtes Gewissen wegen der Pause in Sachen Hausarbeit beschäftigt mich aber sehr. Die Literatur habe ich so gut wie zusammen und einen Teil habe ich bereits fertiggeschrieben. Aber im Moment bin ich wie gelähmt, wenn ich vor dem Bildschirm sitze und die aneinandergereihten Buchstaben vor mir sehe. Ausreden wie „Ach, den Großteil kann ich auch an einem Tag runterschreiben“ hemmen zudem meinen Schreibfluss – und der Abgabetermin rückt immer näher.
Es sieht stark danach aus, als müsste ich eine Verlängerung beantragen. Damit hätte ich kein Problem, denn neben einem Umzug, der Grippe und der Organisation der Praktika hatte ich einfach wenig Zeit und Nerven, um mich durchgängig an diese Arbeit zu setzen. Beim Studium geht es zwar meist um Termine und Fristen, aber bei Hausarbeiten habe ich ohnehin das Gefühl, dass Zeit eine untergeordnete Rolle spielt. Da ich zumindest thematisch auf dem richtigen Weg bin, mache ich mir keine allzu großen Sorgen. Jetzt steht erst mal die schnelle Genesung im Vordergrund.

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