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Bachelor live

Ein Land voller Abenteuer und Gegensätze

Die Semesterferien nutze ich – soweit möglich – zum Reisen Diesmal stand neben unserem einwöchigen Skiurlaub in Österreich, der inzwischen zur Tradition geworden ist, eine Reise durch Israel auf dem Programm. Früher hätte ich mir nie vorstellen können einmal in dieses Land reisen zu wollen. Das Bild, welches von den Medien über Israel vermittelt wird, wirkt schließlich nicht gerade einladend. Auf meiner Asienreise im vergangenen Jahr habe ich jedoch viele Israelis getroffen. Nach vielen positiven Begegnungen mit spannenden Erzählungen über ein Land voller Gegensätze, in dem verschiedene Religionen und Kulturen aufeinander treffen, die Woche sonntags beginnt und religiöse Städte wie Jerusalem neben Partyhochburgen wie Tel Aviv zu finden sind, war mein Interesse geweckt. Hinzu kommt außerdem, dass meine Cousine mit ihrem israelischen Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Tel Aviv lebt. Auf diese Weise konnten meine Schwester und ich die Reise mit einem Familienbesuch verknüpfen.

Also haben wir mal wieder den guten alten Rucksack gepackt und sind ohne großen Plan nach Tel Aviv geflogen. Wir waren direkt begeistert von der lebendigen Stadt, mit ihren vielen Märkten, kleinen Cafés, der wunderschönen Altstadt und der tollen Lage direkt am Meer. Da Israel nicht sehr groß ist, kann man in relativ kurzer Zeit ziemlich viel vom Land sehen. Mitt dem Bus und per Anhalter sind wir vom nördlichsten bis zum südlichsten Zipfel gereist.

In das Land verliebt haben wir uns vor allem deshalb, weil es so unglaublich vielseitig ist. Während unseres Aufenthalts haben wir im Roten Meer die Korallenriffe erkundet, sind im Mittelmeer geschwommen und haben uns auf dem Toten Meer treiben lassen. Wir sind auf Kamelen durch die Wüste geritten, haben in natürlichen heißen Quellen gebadet, haben das Pessach-Fest mit einer jüdischen Familie feiern dürfen und unter anderem Städte wie Jerusalem, Nazareth und Eilat erkundet. Der ganze Trip war ein einziges Abenteuer mit so viel Abwechslung wie es ein so kleines Land nur bieten kann.  

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  May 3, 2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
May 3, 2018

Bachelor live

Code für die Bundestagswahl 2017

Im dritten Semester meines Publizistik-Studiums hatte ich ein Seminar mit dem Titel „Inhaltsanalyse“. Ziel dessen war es, im Laufe des Semesters Forschungsfragen zum Thema Bundestagswahl 2017 aufzustellen und diese in einem Codebuch festzuhalten. Auf dieser Basis sollten wir Facebook-Posts von Politikern, Parteien und Medienanstalten codieren, die während der heißen Wahlkampfphase publiziert wurden. Unser Dozent legte dabei großen Wert darauf, in dem Seminar nicht nur – wie er es nannte – „Fingerübung“ zu machen, sondern richtig empirisch zu forschen. Dies schloss eine ausreichend große Stichprobe mit ein – und bedeutete viel Aufwand. Die codierten Daten mussten wir später in Gruppenarbeit zu spezifischen Themen auswerten. Hierfür nahmen wir das Statistikprogramm SPSS zur Hilfe.
Das Thema meiner Gruppe war „Die Personalisierung während der Bundestagswahl 2017“. Dabei ging es, grob gesagt, um die Annahme, der Fokus in der Berichterstattung habe sich von den Parteien hin zu den Spitzenkandidaten verschoben. Außerdem wird vermutet, dass rollenferne Eigenschaften der Spitzenkandidaten – etwa die Frisur von Angela Merkel – zunehmend in den Fokus der Berichterstattung rücken, während politische Sachthemen vernachlässigt werden. Wir untersuchten beispielsweise, ob die Personalisierung im Wahlverlauf zunahm und ob das möglicherweise mit dem TV-Duell zusammenhing. Außerdem verglichen wir verschiedene Urheber der Personalisierung, sprich, wer personalisierte am häufigsten und am stärksten, gab es Unterschiede zwischen Boulevard- und Qualitätszeitungen und vieles mehr.
Das Aufwendigste am Forschungsprojekt war der Projektbericht. Zu fünft mussten wir an einer Hausarbeit arbeiten, was in meiner Gruppe zum Glück recht harmonisch ablief. Trotzdem haben wir bis zum letzten Tag vor der Abgabe geackert. Einen Einblick in den Ablauf einer richtigen repräsentativen empirischen Forschung zu gewinnen, war zwar wahnsinnig aufwendig, aber auch spannend.

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
Apr 25, 2018

Bachelor live

Hallo Sommersemester!

Das Sommersemester hat begonnen. Ich hätte zwar nichts dagegen gehabt, wenn die vorlesungsfreie Zeit auch noch ein, zwei Wochen länger gedauert hätte, aber irgendwie freue ich mich auch darauf, wieder in die Uni zu gehen. Ich mag das Sommersemester viel lieber, als das Wintersemester. Zum einen aus dem praktischen Grund, dass Winterjacke, Schal und Co. zu Hause bleiben können und im Vorlesungssaal nicht unter den Stuhl gequetscht werden müssen. Zum anderen – und das ist der viel wichtigere Grund –, weil die Stadt bei Sonnenschein einfach wesentlich belebter ist. Viele wichtige Universitätsgebäude, etwa das Hörsaalgebäude, die philosophische Fakultät und die Mensa, befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Lahnwiesen – perfekt, um dort die Unitage nach den Vorlesungen ausklingen zu lassen. Viele grillen, spielen Gitarre oder Fußball oder sitzen einfach gemütlich zusammen.
In den Wintermonaten dagegen deprimiert es mich, morgens bei Dunkelheit in die Uni zu gehen und erst abends, wenn es wieder dunkel ist, nach Hause zu kommen. Wenn es im Sommer abends länger hell ist, kann ich den Tag viel besser nutzen und bin wesentlich aktiver.
Nicht zu vergessen ist auch unser schöner WG-Balkon, der endlich wieder richtig genutzt werden kann. Meine Mitbewohner und ich haben bereits die Grillsaison eröffnet, sodass zukünftige WG-Abende wieder auf dem Balkon stattfinden können.
Im Sommersemester macht einfach alles viel mehr Spaß!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Apr 17, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Apr 17, 2018