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Bachelor live

Hand to God

Autor:
Nadine

Rubrik:
studium

18.05.2018

Voriges Wochenende hat mich meine Mutter ins „English Theatre“ nach Frankfurt eingeladen, in die Komödie „Hand to God“. Als ich den Namen des Stücks hörte und mir meine Mutter außerdem eröffnete, dass es sich dabei um eine Art Puppentheater handeln würde, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, was mich erwartet. Da ich aber gerne ins Theater gehe, das aber viel zu selten mache, freute ich mich darauf. Ein bisschen Kultur am Sonntag kann schließlich nicht schaden! Und da ich American Studies im Beifach studiere, werde ich in der Uni ständig mit englischer Literatur konfrontiert und hatte sogar auch schon vom „English Theatre“ gehört.
Gespannt, aber ohne große Erwartungen, kamen wir im kleinen, aber feinen Theater an. Als ich mich in dem gut besuchten Saal umschaute, bemerkte ich schnell, dass ich den Altersdurchschnitt absolut sprengte. Manche der überwiegend älteren Zuschauer hatten sich richtig in Schale geworfen, andere waren normal gekleidet.
In dem Stück ging es um einen Jungen namens Jason, der sehr schüchtern und introvertiert ist und stets versucht, ein guter Sohn zu sein. Als seine Mutter nach dem Tod ihres Mannes beginnt, eine Puppenspielgruppe in der Kirche zu leiten, nimmt auch Jason teil und entdeckt sein Talent für das Puppenspiel. Nach kurzer Zeit entwickelt die Puppe Tyrone jedoch ein Eigenleben und es wirkt, als habe sie von dem Jungen Besitz ergriffen. Tyrone ist teuflisch, direkt, konfliktbereit und auf ironische Weise unglaublich komisch.
Die Umsetzung des Stücks war meiner Meinung nach mehr als gelungen. Die Schauspieler haben ihre jeweiligen Rollen sehr authentisch verkörpert und vor allem der schüchterne Jason in Interaktion mit seiner Handpuppe Tyrone hat für einige Lacher gesorgt. Es war ein sehr gelungener Sonntagsausflug und ich kann das „English Theatre“ jedem ans Herz legen, der Lust auf Unterhaltung der etwas anderen Art hat.

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