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Bachelor live

Hand to God

Voriges Wochenende hat mich meine Mutter ins „English Theatre“ nach Frankfurt eingeladen, in die Komödie „Hand to God“. Als ich den Namen des Stücks hörte und mir meine Mutter außerdem eröffnete, dass es sich dabei um eine Art Puppentheater handeln würde, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, was mich erwartet. Da ich aber gerne ins Theater gehe, das aber viel zu selten mache, freute ich mich darauf. Ein bisschen Kultur am Sonntag kann schließlich nicht schaden! Und da ich American Studies im Beifach studiere, werde ich in der Uni ständig mit englischer Literatur konfrontiert und hatte sogar auch schon vom „English Theatre“ gehört.
Gespannt, aber ohne große Erwartungen, kamen wir im kleinen, aber feinen Theater an. Als ich mich in dem gut besuchten Saal umschaute, bemerkte ich schnell, dass ich den Altersdurchschnitt absolut sprengte. Manche der überwiegend älteren Zuschauer hatten sich richtig in Schale geworfen, andere waren normal gekleidet.
In dem Stück ging es um einen Jungen namens Jason, der sehr schüchtern und introvertiert ist und stets versucht, ein guter Sohn zu sein. Als seine Mutter nach dem Tod ihres Mannes beginnt, eine Puppenspielgruppe in der Kirche zu leiten, nimmt auch Jason teil und entdeckt sein Talent für das Puppenspiel. Nach kurzer Zeit entwickelt die Puppe Tyrone jedoch ein Eigenleben und es wirkt, als habe sie von dem Jungen Besitz ergriffen. Tyrone ist teuflisch, direkt, konfliktbereit und auf ironische Weise unglaublich komisch.
Die Umsetzung des Stücks war meiner Meinung nach mehr als gelungen. Die Schauspieler haben ihre jeweiligen Rollen sehr authentisch verkörpert und vor allem der schüchterne Jason in Interaktion mit seiner Handpuppe Tyrone hat für einige Lacher gesorgt. Es war ein sehr gelungener Sonntagsausflug und ich kann das „English Theatre“ jedem ans Herz legen, der Lust auf Unterhaltung der etwas anderen Art hat.

Bachelor live

Totalausfall

Vergangene Woche wurden meine Weisheitszähne operativ entfernt. Ich habe mich ziemlich lange vor dieser OP gedrückt, aber es half nichts: Die Weisheitszähne mussten endlich raus.
Die Operation an sich war tatsächlich das Harmloseste: Ich spürte nichts, einzig die Geräusche der zahnärztlichen Geräte waren nicht besonders angenehm. Den restlichen Tag verbrachte ich damit, meine Backe quasi ununterbrochen zu kühlen, möglichst wenig zu reden und nur flüssige Nahrung zu mir zu nehmen. Alles nur halb so wild, dachte ich noch – bis ich am nächsten Morgen mit einer dicken Hamsterbacke und Schmerzen aufwachte, die auch noch die folgenden Tage blieben. Das sei alles normal, versicherte mir mein Zahnarzt. Aber natürlich schränkte mich das sehr ein. Ein paar Tage nach der OP wurde ich zu allem Überfluss krank und musste Antibiotikum nehmen. Das bedeutete, dass ich schlussendlich mehr als eine Woche im Bett lag und total ausfiel. Ich konnte weder zur Uni noch zur Arbeit gehen und auch jede andere Aktivität fiel flach.
Besonders ärgerlich war, dass das Wetter ausgerechnet in dieser Zeit besonders sonnig war und das Thermometer um die 25 Grad anzeigte. Während meine Freunde also alle draußen das Wetter und die Sonne genossen, musste ich zu Hause bleiben. Dafür habe ich in der Zeit die Serie „Grey’s Anatomy“ für mich entdeckt, für die ich bisher nie Zeit gefunden hatte. Die Serie handelt von jungen Ärzten in einem Krankenhaus, die jede Menge Patienten mit weitaus schlimmeren Krankheiten und Verletzungen behandeln, als entfernte Weisheitszähne und eine Mandelentzündung. Tatsächlich fühlte ich mich direkt ein kleines Bisschen weniger krank.
Mittlerweile bin ich aber wieder fit und hole nun die verpassten Sonnenstunden nach!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  May 9, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
May 9, 2018

Bachelor live

Ein Land voller Abenteuer und Gegensätze

Die Semesterferien nutze ich – soweit möglich – zum Reisen Diesmal stand neben unserem einwöchigen Skiurlaub in Österreich, der inzwischen zur Tradition geworden ist, eine Reise durch Israel auf dem Programm. Früher hätte ich mir nie vorstellen können einmal in dieses Land reisen zu wollen. Das Bild, welches von den Medien über Israel vermittelt wird, wirkt schließlich nicht gerade einladend. Auf meiner Asienreise im vergangenen Jahr habe ich jedoch viele Israelis getroffen. Nach vielen positiven Begegnungen mit spannenden Erzählungen über ein Land voller Gegensätze, in dem verschiedene Religionen und Kulturen aufeinander treffen, die Woche sonntags beginnt und religiöse Städte wie Jerusalem neben Partyhochburgen wie Tel Aviv zu finden sind, war mein Interesse geweckt. Hinzu kommt außerdem, dass meine Cousine mit ihrem israelischen Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Tel Aviv lebt. Auf diese Weise konnten meine Schwester und ich die Reise mit einem Familienbesuch verknüpfen.

Also haben wir mal wieder den guten alten Rucksack gepackt und sind ohne großen Plan nach Tel Aviv geflogen. Wir waren direkt begeistert von der lebendigen Stadt, mit ihren vielen Märkten, kleinen Cafés, der wunderschönen Altstadt und der tollen Lage direkt am Meer. Da Israel nicht sehr groß ist, kann man in relativ kurzer Zeit ziemlich viel vom Land sehen. Mitt dem Bus und per Anhalter sind wir vom nördlichsten bis zum südlichsten Zipfel gereist.

In das Land verliebt haben wir uns vor allem deshalb, weil es so unglaublich vielseitig ist. Während unseres Aufenthalts haben wir im Roten Meer die Korallenriffe erkundet, sind im Mittelmeer geschwommen und haben uns auf dem Toten Meer treiben lassen. Wir sind auf Kamelen durch die Wüste geritten, haben in natürlichen heißen Quellen gebadet, haben das Pessach-Fest mit einer jüdischen Familie feiern dürfen und unter anderem Städte wie Jerusalem, Nazareth und Eilat erkundet. Der ganze Trip war ein einziges Abenteuer mit so viel Abwechslung wie es ein so kleines Land nur bieten kann.  

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  May 3, 2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
May 3, 2018