Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelor live

Neue Universitätsbibliothek, hurra!

Als ich vor knapp zwei Jahren zum ersten Mal in Marburg war, um mir die Stadt und die Universität anzuschauen, fiel mir direkt eine riesige Baustelle in der Stadtmitte auf. Als ich dann nach Marburg zog, erfuhr ich, dass dort eine neue Universitätsbibliothek gebaut wird. Nun ist der Neubau fertiggestellt.
In meinen ersten drei Semestern musste ich mich allerdings noch mit der alten Universitätsbibliothek begnügen, die einiges zu wünschen übrig ließ. Beispielsweise war sie sehr klein und bot nur wenige Arbeitsplätze, sodass es mitten in der Prüfungszeit fast unmöglich war, einen Platz mit eigener Steckdose und in der Nähe eines Fensters zu ergattern. Die meisten Arbeitsplätze boten das nicht, weswegen ich die Lernatmosphäre dort deprimierend und erdrückend fand. Hinzu kam, dass die alte Universitätsbibliothek nicht genügend Kapazitäten für alle Bücher bot, sodass es noch einzelne Fachbereichsbibliotheken gab. Diese waren jedoch in ganz unterschiedlichen Unigebäuden untergebracht, sodass ich meine benötigten Bücher nicht selten in der ganzen Stadt einsammeln musste.
All das gehört jetzt aber glücklicherweise der Vergangenheit an. Die neue Universitätsbibliothek ist nicht nur wesentlich größer, sodass fast alle Bücher direkt vor Ort zu finden sind, sondern liegt auch viel zentraler. Statt auf die Autobahn schaue ich jetzt auf den alten botanischen Garten. Zudem ist jeder Arbeitsplatz gleich mit drei Steckdosen und einer Tischlampe ausgestattet, es gibt neuerdings Gruppenarbeitsräume und Einzelkabinen. Das alte Gebäude war bereits stark in die Jahre gekommen, sodass die moderne Architektur und saubere, unbenutzte Inneneinrichtung der neuen Bibliothek einen sehr positiven Kontrast bildet. Das Lernen macht mir in der neuen Universitätsbibliothek jedenfalls um einiges mehr Spaß – die Prüfungsphase kann kommen!

Bachelor live

Geburtstag

Als Kind fand ich meinen Geburtstag immer unglaublich aufregend und habe mich vor allem über Kuchen und Geschenke gefreut. Und auch als Teenager fieberte ich auf meine Geburtstage hin, da jedes Jahr einen weiteren Schritt Richtung Volljährigkeit bedeutet. Ab meinem 18. Geburtstag verlor das Älterwerden für mich dann aber an Bedeutung. Ob nun 18, 19, 20 oder 21 Jahre … welchen Unterschied macht das schon?
Vor Kurzem stand wieder mein Geburtstag vor der Tür. Dieses Jahr wurde ich 22. Eigentlich ein sehr unspektakuläres Alter, aber für mich war dieses Jahr trotzdem etwas Besonderes. Es war nämlich das erste Mal, dass ich morgens nicht in meinem Kinderzimmer aufwachte, dass meine Eltern nicht die ersten waren, die mir gratulierten und dass wir nicht den selbstgebackenen Geburtstagskuchen meiner Mama frühstückten, während ich meine Geschenke auspackte.
Stattdessen wachte ich nun in meiner WG in Marburg auf. Da mein Freund zu Besuch war, war er derjenige, der mir zuerst gratulierte und mir mein Geschenk überreichte. Geburtstagskuchen gab es auch, allerdings wurde er dieses Jahr von meinen Mitbewohnern gebacken. Einen Großteil meines Geburtstags verlief dann eher harmlos, da ich Vorlesungen hatte und in die Uni musste. Dafür hatte ich abends einen Grillabend mit meinem Freund, meinen Mitbewohner und einer Freundin geplant. Wir stießen auf meine 22 Jahre an und verbrachten einen entspannten Abend in kleinerer Runde. Alles in allem hatte ich einen sehr schönen Tag, auch wenn dieser Geburtstag ein bisschen anders verlief, als meine bisherigen.
Kommendes Wochenende werde ich mit meinen Freunden aus der Heimat nachfeiern. 22 Jahre sind zwar kein besonderes Alter, aber ein willkommener Anlass, um sie alle mal wieder einzuladen. Egal welchen Geburtstag ich feiere, das Besondere daran wird immer sein, dass all meine Lieben zusammenkommen, um mit mir ein neues Lebensjahr zu begehen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  May 18, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
May 18, 2018

Bachelor live

Hand to God

Voriges Wochenende hat mich meine Mutter ins „English Theatre“ nach Frankfurt eingeladen, in die Komödie „Hand to God“. Als ich den Namen des Stücks hörte und mir meine Mutter außerdem eröffnete, dass es sich dabei um eine Art Puppentheater handeln würde, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, was mich erwartet. Da ich aber gerne ins Theater gehe, das aber viel zu selten mache, freute ich mich darauf. Ein bisschen Kultur am Sonntag kann schließlich nicht schaden! Und da ich American Studies im Beifach studiere, werde ich in der Uni ständig mit englischer Literatur konfrontiert und hatte sogar auch schon vom „English Theatre“ gehört.
Gespannt, aber ohne große Erwartungen, kamen wir im kleinen, aber feinen Theater an. Als ich mich in dem gut besuchten Saal umschaute, bemerkte ich schnell, dass ich den Altersdurchschnitt absolut sprengte. Manche der überwiegend älteren Zuschauer hatten sich richtig in Schale geworfen, andere waren normal gekleidet.
In dem Stück ging es um einen Jungen namens Jason, der sehr schüchtern und introvertiert ist und stets versucht, ein guter Sohn zu sein. Als seine Mutter nach dem Tod ihres Mannes beginnt, eine Puppenspielgruppe in der Kirche zu leiten, nimmt auch Jason teil und entdeckt sein Talent für das Puppenspiel. Nach kurzer Zeit entwickelt die Puppe Tyrone jedoch ein Eigenleben und es wirkt, als habe sie von dem Jungen Besitz ergriffen. Tyrone ist teuflisch, direkt, konfliktbereit und auf ironische Weise unglaublich komisch.
Die Umsetzung des Stücks war meiner Meinung nach mehr als gelungen. Die Schauspieler haben ihre jeweiligen Rollen sehr authentisch verkörpert und vor allem der schüchterne Jason in Interaktion mit seiner Handpuppe Tyrone hat für einige Lacher gesorgt. Es war ein sehr gelungener Sonntagsausflug und ich kann das „English Theatre“ jedem ans Herz legen, der Lust auf Unterhaltung der etwas anderen Art hat.

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  May 18, 2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
May 18, 2018