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Bachelor live

Venedig des Nordens

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

06.06.2018

Kurz nach Pfingsten hatte ich ein paar freie Unitage, die ich dazu nutzte, mit meinem Freund einen Städtetrip nach Brügge zu machen. Normalerweise bin ich eine der Personen, die schon Wochen vorher gründlich den Reiseführer wälzt und sich ausführlich über Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Angebote in der jeweiligen Stadt informiert. Da wir den Trip nach Belgien aber relativ spontan buchten und ich bis zum Tag vor der Abreise mit verschiedenen Projekten für die Uni und meinem Nebenjob im Café beschäftigt war, hatte ich keine Zeit, mich vorher näher über Brügge zu informieren.
Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als uns von der Stadt treiben zu lassen. Ich fand es dann sogar ziemlich entspannt, keinen Plan zu haben und einfach in den Tag hineinzuleben. Da in Brügge fast alles fußläufig zu erreichen ist, waren wir auf keine Verkehrsmittel angewiesen und konnten einfach die Stadt erkunden.
Wir merkten schnell, dass Brügge nicht umsonst als „Venedig des Nordens“ bezeichnet wird: Kanäle, Brücken, Kopfsteinpflaster und jede Menge historische Gebäude zeichnen das charakteristische Stadtbild aus. Wir schlenderten durch die Gassen, machten eine Kanalrundfahrt, aßen belgische Waffeln und machten jede Menge Fotos dieser wunderschönen Stadt. An einem anderen Tag haben wir uns Fahrräder geliehen. Brügge liegt zwar nicht direkt an der Küste, allerdings konnten wir innerhalb einer knappen Stunde locker ans Meer radeln.
Einzig die hohen Preise haben uns gar nicht gefallen: Lebensmittel im Supermarkt sind dort deutlich teurer als in Deutschland und ein einfacher Restaurantbesuch war kaum bezahlbar für uns.
Nichtsdestotrotz war es ein schöner, entspannter Kurzurlaub und ich kann jedem nur empfehlen, mal nach Brügge zu reisen!

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