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Bachelor live

Hilfe, Unwetter!

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

12.06.2018

Ich mag es, wenn die Luft nach einem warmen Sommertag kühler wird, sich dunkle Wolken am Himmel türmen, große Regentropfen an mein Fenster prasseln und Blitze aufleuchten. Schon als Kind habe ich mich im Dachgeschoss ans Fenster gestellt, um dem Gewitter besser zusehen zu können, und die Sekunden zwischen Blitz und Donner gezählt. Dass Gewitter aber nicht nur auf eine mystische Weise schön, sondern auch nervig sind, musste ich vergangene Woche gleich zweimal feststellen.
An einem Abend regnete es so heftig, dass unser Keller volllief. Bis über die Knöchel standen meine Hausmitbewohner und ich im Wasser – nicht genug, damit die Feuerwehr anrückte und unseren Keller auspumpte. Stattdessen waren wir stundenlang damit beschäftigt, mit vereinten Kräften das Wasser mit von Eimern und Besen aus dem Keller zu schaffen. Diese Aktion hatte immerhin den Vorteil, dass ich endlich mal alle Hausbewohner kennenlernte.
Die zweite Situation, in der ich alles außer Gewitter gebrauchen konnte, war beim Camping während eines Festivals. Direkt in der ersten Nacht brach ein gewaltiges Unwetter über uns herein. Regen und Donner waren so laut, dass ich kaum schlafen konnte und kurzzeitig hatte ich wirklich ein bisschen Angst, wir würden samt Zelt einfach weggeweht werden. Glücklicherweise hielt das Zelt jedoch stand und blieb sogar dicht, sodass uns nichts weiter passierte. Dafür sah der Campingplatz am nächsten Morgen aus wie ein Schlachtfeld: Kaum ein Pavillon ist stehen geblieben und Zeltplanen lagen überall verstreut. Zudem versanken wir stellenweise knöcheltief im Matsch, da der ganze Boden aufgeweicht war. Meine Schuhe konnte ich danach getrost wegwerfen.
Nach diesen beiden unschönen Erlebnissen habe ich erst einmal die Nase voll von Gewittern.

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