interaktiv

Bachelor live

Schritt für Schritt

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

04.07.2018

Vor einiger Zeit habe ich begonnen, Gitarre zu spielen. Wie es häufig ist, wenn man etwas Neues lernt, war es nicht immer einfach. Ich erlebte mit meiner Gitarre ein regelrechtes Auf und Ab. Nach meinem ersten Anflug von Motivation, folgte nach den ersten paar Wochen Ernüchterung: So einfach, wie es aussieht, ist es dann doch nicht. Mir war vorher jedenfalls nicht bewusst, auf was ich alles achten musste und was ich alles falsch machen konnte. Wie sollte ich mir das alles merken? Außerdem tat es ziemlich weh, die Finger fest auf die Saiten drücken zu müssen, damit ein richtiger Ton dabei herauskam. Mein Gitarrenlehrer versprach jedoch, dass das alles ganz normal sei und sich schnell Hornhaut auf meinen Fingerkuppen bilden würde. Und so war es dann tatsächlich. Es ging wieder bergauf und ich lernte in relativ kurzer Zeit sämtliche Standardakkorde zu greifen und Anschlagtechniken zu spielen.
Dieser Höhenflug dauerte aber leider nicht lange. Denn obwohl ich zu Hause einigermaßen regelmäßig übte, hatte ich das Gefühl, nicht voranzukommen. Ich kannte zwar die Akkorde, aber es fiel mir schwer, diese umzugreifen. Nach jedem Akkord entstand also erst einmal eine kurze Pause, in der ich meine Finger neu sortieren musste. Das war ziemlich frustrierend, da ich zwar theoretisch wusste, wie ein Lied gespielt wird, es aber einfach nicht konnte.
Ich muss zugeben, dass ich es bis heute nicht schaffe, ganz ohne Pause von einem zum anderen Akkord umzugreifen. Aber wenigstens wird es immer besser. Außerdem habe ich mittlerweile weitere Techniken wie Powerakkorde und Barrégriffe gelernt und kann die Anfänge von ein paar wenigen Liedern spielen. Eine Solo-Gitarristin werde ich zwar sicherlich nicht mehr, aber es macht Spaß, neben der Uni etwas Neues zu lernen!

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