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Auslandssemester finanzieren ohne Erasmus

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

05.09.2018

Die Begriffe „Erasmussemester“ und „Auslandssemester“ werden oft synonym benutzt – so bekannt ist das Programm inzwischen, mit dem Studierende ins europäische Ausland gehen können. Mit dem sogenannten „Erasmus+“ habe ich nach dem Abitur auch einen Freiwilligendienst gemacht: Mit dem Programm der EU ist also mehr möglich als nur ein Auslandssemester. Vor allem zeichnen sie sich aber dadurch aus, dass sie recht gut geregelt sind.
Für mein Auslandssemester habe ich mich trotzdem gegen Erasmus entschieden, weil ich gerne nach Asien gehen wollte. Immer wieder werde ich seitdem gefragt, ob es dafür eigentlich auch etwas wie Erasmus gibt, und möchte deshalb einmal aufklären: Na klar!
Es gibt verschiedene Programme, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert werden. Je nachdem ob man nur ein Semester, ein ganzes Jahr oder eine Kombi aus Auslandssemester und Praktikum machen möchte, kommt man für unterschiedliche Stipendien in Frage. In meinem Fall ist es das sogenannte PROMOS-Stipendium, da ich nur ein Semester im Ausland verbringen werde. Das zu beantragen, war ziemlich einfach: In meinem Fall hat sich nämlich die Uni darum gekümmert. Ich musste nur ein Formular ausfüllen.
Eine weitere Option, die vielen das Leben im Ausland erleichtert, ist Auslands-Bafög. Das bekommt man oft nämlich auch, wenn man im Inland nicht für Inlands-Bafög in Frage kommt, denn im Ausland sind die Sätze bedeutend höher.
Eine letzte Möglichkeit sind natürlich auch alle weiteren Stipendien wie z.B. das Deutschlandstipendium oder jene von privaten Förderern. Oft finanzieren diese auch Auslandssemester oder übernehmen gegebenenfalls sogar Studiengebühren, die an der Aufnahmeuniversität anfallen.

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