interaktiv

Bachelor live

Wie ich einen chinesischen Namen bekam

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

11.09.2018

Bald beginnt mein Auslandssemester an einer Universität der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Ich habe bereits mein Flugticket gekauft, Kontakt zu einer taiwanesischen Studentin aufgenommen und ein Zimmer im Wohnheim reserviert. Also habe ich schon einiges geschafft. Trotzdem habe ich noch viel zu tun: Ich muss Kurse finden, die zu meinem Studiengang passen und von meiner Heimatuniversität abgesegnet werden. Außerdem muss ich mich um mein Visum kümmern.
In dieser Woche habe ich es auch mal geschafft, in mein Chinesischbuch zu schauen. Bei der Gelegenheit habe ich direkt nachgeguckt, wie man meinen chinesischen Namen ausspricht. In meinem Bewerbungsformular für die Universität konnte ich ankreuzen, ob ich einen chinesischen Namen habe oder meine Universität mir einen geben sollte. Mein neuer Name kam dann mit der Reservierungsbestätigung für mein Wohnheimzimmer. In der E-Mail standen hinter meinem deutschen Namen zwei chinesische Zeichen. Ich habe bereits versucht, sie abzuzeichnen, aber so ganz hat das nicht geklappt.
Die beiden Zeichen habe ich dann aus der E-Mail herauskopiert und in einen Onlineübersetzer eingefügt, der sie mir anschließend vorsprach: „Ma-xihn“. Vermutlich ähneln diese beiden chinesischen Zeichen am ehesten „Marie“. Ich hoffe nur, dass ich meinen chinesischen Namen nicht während meiner ersten Tage in Taiwan in ein Formular eintragen muss – denn das bekomme ich noch nicht hin.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.