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Bachelor live

Die glorreichen Sieben

An der Hochschule für Fernsehen und Film München studiere ich Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik. Es ist also ein Regie-Studium für Filme, die mit der Realität, nicht mit Drehbüchern oder Schauspielern arbeiten. Wir lernen nicht nur, was man als Regisseur können muss, sondern übernehmen im Laufe der Zeit auch immer wieder Kamera, Schnitt, Ton und sonstige Aufgaben, die bei einer Filmproduktion wichtig sind.
Jedes Jahr werden in meinem Studiengang etwa zehn neue Studierende angenommen, wobei die Bewerber ein mehrstufiges Verfahren durchlaufen müssen. In meinem Jahrgang sind wir nur zu siebt. Der Zusammenhalt ist daher gut, obwohl in künstlerischer wie auch in persönlicher Hinsicht sehr verschiedene Charaktere aufeinandertreffen. Mit 21 Jahren bin ich das Küken der Gruppe, die Jahrgangsälteste ist 27 Jahre alt – wir sind also gut durchgemischt, was eine große Stärke unserer Gruppendynamik ausmacht. Ähnlich sieht es mit den jeweiligen Vorerfahrungen aus. Einige arbeiten sehr professionell, haben vorher studiert oder bereits für große Fernsehsender gedreht. Andere, wie zum Beispiel ich, haben vor der HFF vor allem eigene kleinere Filmprojekte realisiert und sich darüber technische Fähigkeiten erarbeitet.
Im Unterricht unserer Abteilung befassen wir uns mit verschiedenen Themen: Lichtsetzung, Kameraauflösung, Schnitt, aber auch weniger technische Fächer wie Gesprächsführung, Rechercheübungen und Filmanalysen. Insgesamt ist das Angebot also sehr breit gefächert und vor allem auf das praktische Erlernen der Filmproduktion ausgerichtet. Jedes Jahr wird von uns ein Film gedreht. Für den nächsten Film bilden sich aktuell die Teams – neben Sympathie geht es dabei vor allem um gemeinsame Themenvorstellungen. Sich die kreative Leitung über ein Jahr hinweg zu teilen, ist eine beachtliche Aufgabe, bei der man den Partner mit Bedacht wählen sollte.

 

Bachelor live

Die goldene Stadt

Bevor die Vorlesungen und damit das neue Semester anfingen, stand für mich noch eine Reise an. Es ging zusammen mit meinem Freund nach San Francisco, die goldene Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien. Wir hatten vor einigen Monaten ein günstiges Angebot gefunden, die Reise war also schon lange geplant und entsprechend groß daher auch die Vorfreude.
Wir wohnten in einem Zimmer, das wir über Airbnb gebucht hatten. Glücklicherweise lag die Unterkunft ziemlich zentral, sodass wir die meisten Sehenswürdigkeiten gut fußläufig erreichen konnten. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, die typischen Tourismusattraktionen abzuklappern. Beispielsweise spazierten wir die kurvigste Straße der Welt entlang, die Lombard Street. Wir bestaunten die Seelöwen am Pier 39 und besuchten die „Painted Ladies“, eine berühmte viktorianische Häuserzeile, die ein bekanntes Postkartenmotiv ist. Auch die Filbert Street, die steilste Straße der Welt, schleppten wir uns hoch. Besonders gut gefallen haben mir die Twin-Peaks-Hügel, denn von dort oben bot sich ein wunderbarer Blick über die ganze Stadt.
Für einen Tag liehen wir uns Fahrräder und radelten querfeldein durch den Golden Gate Park und über die berühmte Golden-Gate-Bridge bis nach Sausalito, einer Nachbarstadt von San Francisco. Unterwegs hielten wir immer wieder an, um Fotos zu machen. An einem anderen Tag sahen wir uns ein Footballspiel an. Da sich mein Freund sehr für Football interessiert und Fan der „San Francisco 49ers“ ist, ging für ihn ein kleiner Traum in Erfüllung. Für einen weiteren Tag nahmen wir uns einen Mietwagen, um auch die Umgebung von San Francisco zu erkunden. Unter anderem besuchten wir das „Muir Woods National Monument“, wo es Küstenmammutbäume, die höchsten Bäume der Erde, zu bestaunen gab.
Wieder zurück in Deutschland konnte ich mich dann gut erholt auf das nächste Semester vorbereiten, das unmittelbar bevorstand.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 30, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Oct 30, 2018

Bachelor live

Die ersten Wochen im Studium

Der Einstieg ins Architektustudium wurde mir sehr leicht gemacht: Die Fachschaft an der Münster of School (MSA) hat für die Erstsemestler sehr viel organisiert, damit wir einen guten Start haben. In der Erstiwoche wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen Mentoren aus dem dritten Semester, die uns begleiteten. So lernte ich viele neue Leute kennen, die alle aufgeschlossen und freundlich waren. Da wir 153 Erstis sind, konnte ich nicht jeden kennenlernen, aber jeden Tag ein paar neue Leute. Nach der Erstiwoche begannen nicht sofort die Vorlesungen, stattdessen hatten wir Einführungsworkshops zu den Computerprogrammen InDesign, Illustrator und Photoshop, die wir im Studium brauchen werden.
Als ich dann noch die Werkstatts- und Bibliothekseinführungen machte, standen mir alle Türen offen: ich durfte selbstständig und wann ich wollte in die Computerräume, in die Werkstatt, in den Aufenthaltsraum und in die Bibliothek. Direkt in der zweiten Woche merkte ich auch, dass das notwendig war: ich hatte zwei Projekte bekommen, die ich jeweils zusammen mit einem Partner in der darauffolgenden Woche vorstellen musste.
Ich erinnerte mich an das, was mir alle gesagt haben, als ich noch überlegte, ob ich Architektur studieren sollte. Es sei sehr viel Arbeit und man wäre oft länger am Campus, als es der Stundenplan zeigt. Am zweiten Abend, an dem ich mit meinem Projektpartner bis 23 Uhr auf dem Dachboden saß und am Modell bastelte, hatte ich keine Zweifel mehr, dass das stimmt, aber mir gefiel die Arbeitsatmosphäre.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Oct 29, 2018