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Bachelor live

Feeneinsatz

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

28.11.2018

Seit Kurzem arbeite ich im wahrsten Sinne des Wortes als Fee. Die Assistentinnen, die Seminare im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahrs Kultur begleiten, werden intern nämlich liebevoll Seminarfeen genannt. Da vergangene Woche das erste Seminar der Freiwilligen stattfand, hatte ich somit auch meinen ersten Einsatz als Seminarfee. Da ich bereits als Praktikantin die Einführungstage im September begleiten durfte, wusste ich zum Glück schon ungefähr, was auf mich zukommen würde und kannte sowohl meine Kolleginnen und Kollegen, als auch die Freiwilligen bereits.
Das Seminar stand unter dem Motto „Mut“. Was ist eigentlich Mut? Wann war ich zuletzt mutig? Und in welcher Situation wäre ich gerne mutiger gewesen? In verschiedenen Workshops zu Themen wie Songwriting, Performance, Theater, Bildende Kunst und Kreatives Schreiben haben sich die Freiwilligen in dieser Woche mit diesen Fragen auseinandersetzen können.
Meine Aufgaben als Seminarfee lassen sich nur schwer zusammenfassen. Ich bin als Fee ein Teil des Teams, gehöre jedoch nicht zu der Koordination. Während sich die Koordinierenden mehr um die Freiwilligen und ihre Anliegen bezüglich des Freiwilligendiensts kümmern, bin ich für Dinge rund um das Seminar verantwortlich. Quasi als „Fee für alles“ kümmere ich mich um alles, was anfällt. Beispielsweise übernehme ich die Kommunikation mit der Jugendherbergsleitung, treffe mit ihr organisatorische Absprachen, nehme gegebenenfalls Beschwerden und Wünsche entgegen und bespreche diese mit der Seminargruppe. Außerdem bereite ich Seminar- und Workshop-Räume vor, indem ich zum Beispiel Stühle stelle, dekoriere oder Materialien verteile. Zudem leite ich jeden Morgen die Warm-ups an und stehe den Freiwilligen bei Fragen so gut es geht mit Rat und Tat zur Seite. Und auch ich musste während des Seminars über meinen eigenen Schatten springen und Mut beweisen, als ich für eine selbst organisierte Unterhaltungsshow als Comedy-Figur verkleidet und vor knapp siebzig Personen rumgealbert habe. Spaß gemacht hat es aber allemal!

 

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