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Bachelor live

Früher war mehr Lametta

Bald ist Weihnachten. In den Fenstern unserer Nachbarn leuchten bereits farbenfroh die Weihnachtsdekorationen. Im sonst so besinnlich strahlenden Hinterhof war nur unser Fenster ein wahrlich blinder Fleck. Keine Lichter, keine Kerzen, keine Deko – das einzige, was in unserer WG daran erinnerte, dass bald Heiligabend sein könnte, war eine Teepackung mit der Aufschrift „Weihnachtszauber – Süßer Bratapfel“. Darin befanden sich noch vier Teebeutel, einer für jeden von uns.
Um diesem traurigen Spektakel ein Ende zu bereiten, beschloss ich heute spontan: „Ein Baum muss her!“ Damit wenigstens etwas Weihnachtsstimmung aufkommt. Über die Feiertage werden wir ja sowieso alle ausgeflogen sein und die große Wohnung wird leer stehen. Ich ging also in den nächsten Supermarkt, um einen Tannenbaum zu kaufen. Der Baum soll aus der WG-Kasse bezahlt werden, zu der jeder von uns monatlich zehn Euro beiträgt. Allzu teuer sollte er nicht also nicht sein. So entschied ich mich recht schnell für ein etwa ein Meter hohes Exemplar im Topf für 15 Euro, das sich zudem auch noch gut alleine in den dritten Stock tragen ließ.
Bei meinen Eltern zu Hause schmücken wir den Baum immer erst an Heiligabend in der Früh. Der Baum ist mindestens zwei Meter hoch und das Aufstellen und Schmücken nimmt manchmal den ganzen Vormittag in Anspruch. In der eigenen Wohnung sind das alles etwas andere Dimensionen. Ein Platz für die kleine Tanne ist schnell gefunden, nämlich am Ende unseres großen WG-Flurs, damit auch alle etwas vom Baum haben. Ich hängte ein paar rote Mini-Kugeln sowie eine Lichterkette daran, die im Nikolaus-Paket meiner Eltern drin waren, und auch mein Mitbewohner hat noch drei weiße Christbaumkugeln gefunden. Nach zehn Minuten waren wir zufrieden. Ja, früher war mehr Lametta, es war auch mehr Baum, aber jetzt ist es unser erster eigener Weihnachtsbaum – und das ist doch auch etwas!

 

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Dec 20, 2018

Bachelor live

Exkursion nach Belgien

Gleich zu Beginn meines Architektur-Studiums ging es für vier Tage nach Belgien. Mein Professor und seine Mitarbeiter haben viel organisiert, um uns möglichst viel zeigen zu können. Als uns vorab der Ablauf für die Kursfahrt grob vorgestellt wurde, sagte man uns, es gehe nach Gent und Antwerpen. Zwei Tage vor Beginn bekamen wir dann das Programm, das aus 72 Seiten bestand. Da wurde klar, dass wir noch viel mehr sehen würden, als wir erwartet hatten. Pro Tag standen ungefähr zehn Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.
Die weiteren Strecken bewältigten wir mit einem Reisebus, wir waren aber auch viel zu Fuß unterwegs, um uns die architektonischen Highlights anzugucken. Zu den geplanten Zielen kamen immer noch ein paar dazu, die wir auf dem Weg entdeckten.
Ein schöner Nebeneffekt: In den vier Tagen lernten wir uns besser kennen und hatten viel Zeit, uns auszutauschen. So hörte man viele verschiedenen Meinungen und vor allem die Studierenden aus dem dritten Semester, sowie die Tutoren und der Professor halfen uns dabei, einen Blick für Architektur zu bekommen. Genau das habe ich mir vom Architekturstudium gewünscht: mit einem anderen Blick durch eine Stadt zu gehen und womöglich sogar den Architekten eines Gebäudes anhand seines Stils zu erkennen. Am letzten Tag ist mir das sogar bei einem Gebäude gelungen – ein kleiner Erfolgsmoment für mich.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Dec 14, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Dec 14, 2018

Bachelor live

Der Alltag kehrt zurück

In den vergangenen Monaten musste ich ständig zwischen Mainz, Frankfurt und Marburg hin- und herpendeln. Während der vorlesungsfreien Zeit stand nämlich ständig etwas an, sodass ich oft unterwegs und vor allem nie alleine war. Mit Beginn der Vorlesungen und dem neuen Semester stellt sich in Marburg aber langsam wieder Routine ein.
Nachdem nun die ersten Monate des Semesters vorbei sind, habe ich mich an meinen Stundenplan gewöhnt. In diesem Semester habe ich zudem einen Job als studentische Hilfskraft an der Universität angenommen, in den ich mich mittlerweile ganz gut eingearbeitet habe und den ich gut in meinen Wochenablauf integrieren kann. Außerdem bin ich froh, dass ich nach einer längeren Sommerpause wieder regelmäßig zum Sport gehen und mir so einen Ausgleich zum Alltag schaffen kann – das hat mir in den vergangenen Monaten gefehlt.
Dass es draußen mittlerweile kalt ist und früher dunkel wird, kommt mir auch ganz gelegen. Mit meinen Mitbewohnern sitze ich abends oft bei einer heißen Tasse Tee in unserer WG-Küche, um zu plaudern. Außerdem nehme ich mir viel eher mal die Zeit, früh ins Bett zu gehen, mal wieder ein Buch zu lesen oder zu zeichnen. Manchmal komme ich mir tatsächlich ziemlich langweilig vor, wenn ich mich selbst dabei erwische, dass ich mich am Wochenende eher für Couch und Netflix statt für Club und Party entscheide. Allerdings tut es mir momentan ganz gut, mir mehr Ruhe zu gönnen. Während ich nämlich im Sommer häufig gestresst war, fühle ich mich momentan ziemlich entspannt und ausgeglichen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Dec 7, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Dec 7, 2018