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Bachelor live

Elevator Pitch

In meinem Studium werden üblicherweise sehr viele Referate gehalten. Ehrlich gesagt finde ich diese Präsentationsmethode aber ziemlich eintönig und nicht besonders effektiv, um Inhalte zu vermitteln. Oft sind die Studierenden nämlich nicht besonders motiviert bei der Sache und sprechen zu schnell oder unverständlich, sodass es schwierig wird, ihnen zu folgen. Selbst ein eigentlich interessantes Thema kann so schnell langweilig werden.
In einem meiner Seminare verzichtete die Dozentin glücklicherweise in diesem Semester auf die üblichen Referate und ließ uns stattdessen in Form eines sogenannten „Elevator Pitch“ präsentieren. Dabei muss man ein Thema in sehr kurzer Zeit möglichst interessant darstellen. Man stelle sich vor, man stehe mit dem Personalchef im Aufzug und habe nur die Dauer einer Aufzugsfahrt Zeit, um diesen von sich zu überzeugen.
Das Thema des Seminars sind gesellschaftliche Konflikte und deren Regelung. Jeder sollte einen beliebigen Konflikt wählen und den anderen innerhalb von 90 Sekunden vorstellen. Mit dieser Methode lernte ich von meinen Kommilitonen unter anderem etwas über die Polizeigewalt in den USA, das Parteiensystem in Südafrika, die Assoziierungspolitik der EU im Kosovo und die Beschneidungsdebatte in Deutschland. Ich selbst sprach über die Women’s Empowerment Principles.
Ich hatte anfangs keine Ahnung, wie ich innerhalb von so kurzer Zeit alle wichtigen Fakten zu diesem komplexen Thema präsentieren sollte. Die Schwierigkeit besteht darin, unwichtige Details zu erkennen und wegzulassen und sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Am Ende ging es dann allerdings doch leichter als gedacht. 90 Sekunden sind zwar sehr kurz, aber ausreichend, um ein Thema knapp darzustellen und bei seinen Zuhörern Interesse zu wecken.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Feb 5, 2019

Bachelor live

Kunst im Museum

Neben Kursen für 3D-Zeichen-Programme gibt es in meinem Architekturstudium auch den Kurs „Freihandzeichnen“. Für diesen muss ich regelmäßig Zeichnungen zu bestimmten Themen abgeben, die in meine Bewertung eingehen. Zusätzlich müssen wir ein Zeichenbuch führen, in dem wir alles umsetzen sollen, was wir im Kurs lernen.
Am Anfang habe ich wöchentlich etwa eine Zeichnung gemacht – das war jedoch viel zu wenig. So hatte ich bis zu den Feiertagen im Winter gerade mal die Hälfte der geforderten Zeichnungen fertig und musste daher in den Ferien viel aufholen. Die letzten Zeichnungen fertigte ich sogar erst einen Tag vor der Abgabe an. Der Grund: Ich ging mit zwei Kommilitonen in eine Ausstellung über „Bauhaus und Amerika“, von der wir uns eine architektonische Ausstellung über den Bauhaus-Stil und Inspiration für die letzten Zeichnungen erhofften. Leider ging es weniger um Architektur als um Kunst. Das Gebäude, in dem die Ausstellung stattfand, faszinierte uns aber sehr. Sie befand sich im LWL-Museum in Münster – ein unfassbar schönes Gebäude. Den Großteil unserer Zeit dort nutzten wir zum Skizzieren des Foyers. Wir zogen mit unseren Skizzenbüchern viele interessierte Blicke auf uns und wurden mehrfach darauf angesprochen.
Am Abgabetag übte mein Kurs das perspektivische Zeichnen von runden Gegenständen, was sehr kompliziert ist. Währenddessen bewerteten der Professor und seine Tutorin die Skizzenbücher – glücklicherweise hat fast jeder diesen Kurs bestanden.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2019

Bachelor live

Sabbatical?!

Ein Sabbatical oder auch Sabbatjahr ist eine berufliche Auszeit. Gründe, sich dafür zu entscheiden, gibt es viele: Die gewonnene Zeit kann zum Reisen oder zur Weiterbildung genutzt werden, aber auch zur Verwirklichung anderer privater Ziele, für die neben dem Berufsalltag sonst keine Zeit bleibt.
In einer Hausarbeit habe ich mich genau mit diesem Thema beschäftigt. Sabbaticals sind ein sehr aktuelles Thema, da sich immer mehr Menschen eine berufliche Auszeit wünschen. Doch Sabbaticals bieten nicht nur Chancen, sondern sind auch mit einigen Risiken verbunden. Einerseits kann während der beruflichen Auszeit neue Kraft und Energie getankt werden, man kann sich neu orientieren und einfach ein bisschen Abstand zum Arbeitsalltag gewinnen. Durch die berufliche Entlastung während der Auszeit können private Bedürfnisse erfüllt werden, zum Beispiel Zeit mit der Familie zu verbringen oder eigene Projekte zu verfolgen. Andererseits ist der Aufwand eines Sabbatjahrs hoch: die Organisation nimmt viel Zeit in Anspruch, außerdem muss für die Zeit der Abwesenheit eine geeignete Vertretung gefunden werden. Zudem fällt es nicht jedem leicht, sich nach der Auszeit wieder in dem alten Job einzufinden und an den Berufsalltag zu gewöhnen.
Nachdem ich über Sabbaticals ganze Bücher gewälzt und aus sämtlichen Quellen kreuz und quer gelesen habe, bin ich jedoch der Meinung, dass die positiven Aspekte einer solchen beruflichen Auszeit überwiegen. Die Zeit der Erwerbstätigkeit ist in der Regel ganz schön lang. Wenn ich überlege, dass nach dem Studium fast vierzig Jahre Berufsleben auf mich warten, gefällt mir der Gedanke an eine Auszeit ganz gut.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jan 25, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jan 25, 2019