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Bachelor live

Sabbatical?!

Ein Sabbatical oder auch Sabbatjahr ist eine berufliche Auszeit. Gründe, sich dafür zu entscheiden, gibt es viele: Die gewonnene Zeit kann zum Reisen oder zur Weiterbildung genutzt werden, aber auch zur Verwirklichung anderer privater Ziele, für die neben dem Berufsalltag sonst keine Zeit bleibt.
In einer Hausarbeit habe ich mich genau mit diesem Thema beschäftigt. Sabbaticals sind ein sehr aktuelles Thema, da sich immer mehr Menschen eine berufliche Auszeit wünschen. Doch Sabbaticals bieten nicht nur Chancen, sondern sind auch mit einigen Risiken verbunden. Einerseits kann während der beruflichen Auszeit neue Kraft und Energie getankt werden, man kann sich neu orientieren und einfach ein bisschen Abstand zum Arbeitsalltag gewinnen. Durch die berufliche Entlastung während der Auszeit können private Bedürfnisse erfüllt werden, zum Beispiel Zeit mit der Familie zu verbringen oder eigene Projekte zu verfolgen. Andererseits ist der Aufwand eines Sabbatjahrs hoch: die Organisation nimmt viel Zeit in Anspruch, außerdem muss für die Zeit der Abwesenheit eine geeignete Vertretung gefunden werden. Zudem fällt es nicht jedem leicht, sich nach der Auszeit wieder in dem alten Job einzufinden und an den Berufsalltag zu gewöhnen.
Nachdem ich über Sabbaticals ganze Bücher gewälzt und aus sämtlichen Quellen kreuz und quer gelesen habe, bin ich jedoch der Meinung, dass die positiven Aspekte einer solchen beruflichen Auszeit überwiegen. Die Zeit der Erwerbstätigkeit ist in der Regel ganz schön lang. Wenn ich überlege, dass nach dem Studium fast vierzig Jahre Berufsleben auf mich warten, gefällt mir der Gedanke an eine Auszeit ganz gut.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jan 25, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jan 25, 2019

Bachelor live

Die Eltern

Seit Anfang Oktober lebe ich in einer WG im südlichen Zentrum von München. Für meine drei Mitbewohner und mich ist es die erste WG.
Ab und zu sind die Eltern von einem meiner Mitbewohner zu Gast in unserer Wohnung – sehr freundliche und offene Leute, die uns schon oft geholfen haben. Irgendwann luden uns die Eltern dann zum Essen ein – eine Idee, von der wir alle sehr angetan waren. Sie leben etwas außerhalb westlich von München. Der Empfang war sehr herzlich, alles war schön dekoriert und der Tisch war bereits gedeckt. Auf uns wartete ein unglaubliches Festmahl: Kürbissuppe, Perlhuhn und Creme Bruleé.
Wir unterhielten uns über das Leben in unserer Wohngemeinschaft, wie es ist, wenn das eigene Kind auszieht und über die Notwendigkeit von ausreichend Schlaf. Nach dem das Essen setzten wir uns am Wohnzimmertisch zusammen. Unsere Gastgeber hatten uns vorher gefragt, ob wir Lust hätten, Geschichten zu erzählen – egal, ob wahre oder ausgedachte, lustige oder nachdenkliche. Das bereitete allen große Freude.
Für mich persönlich war es schön, die Eltern meines Mitbewohners besser kennenzulernen. Es war überhaupt kein Pflichtbesuch, sondern ein sehr angenehmer Abend. Dadurch ist mir bewusst geworden, wie sehr sich unsere WG entwickelt hat: Anfangs waren wir eher eine Zweckgemeinschaft, aber so langsam werden wir Freunde. Ich freue mich auf unsere weitere gemeinsame Zeit.

 

Autor: Conny   |  Rubrik: orientieren  |  Jan 25, 2019
Autor: Conny
Rubrik: orientieren
Jan 25, 2019

Bachelor live

How to find a job

Immer wieder fällt mir auf, wie zufallsbestimmt das Leben ist. Ich glaube, dass alles, was man tut, Folgen hat, die nicht vorhersehbar sind – im negativen wie im positiven Sinn. Ein Beispiel: Kurz vor Weihnachten bot mir jemand eine gut bezahlte Werkstudentenstelle in einer Münchner Werbeagentur an. Diesen Umstand hatte ich einer Reihe glücklicher Zufälle zu verdanken.
Am Ende meines ersten Semesters an der Filmhochschule präsentierte ich einen Kurzdokumentarfilm, den ich in den Semesterferien gedreht hatte. Diese Vorführung wurde von einem Dozenten der Journalistenschule München moderiert. Nach der Veranstaltung kam er zu mir. Er lobte meinen Auftritt und fragte mich, ob ich ihn als Co-Referenten bei einem einwöchigen Seminar in der Schweiz unterstützen würde. Was für eine Chance! Ich bedankte mich für das Vertrauen und sagte sofort zu.
Die Seminarwoche lief richtig gut. Ich erzählte den Teilnehmern – jungen Redakteuren aus Deutschland und der Schweiz – an zwei Vormittagen etwas über filmische Gestaltungsmittel und beriet sie hinsichtlich der schriftlichen Umsetzung ihrer Reportagen. Es herrschte eine sehr lockere und freundschaftliche Atmosphäre.
Einige Wochen später schrieb mir einer der Redakteure und fragte, ob ich Lust hätte, 15 Stunden in der Woche in seiner Werbeagentur zu arbeiten. Dabei sollte ich vor allem beim Videodreh und dem anschließenden Schnitt helfen. Eine tolle Chance, Erfahrungen zu sammeln und dabei auch noch Geld zu verdienen.
Nach einem kurzen und sehr netten Vorstellungsgespräch in der Agentur bekam ich bald darauf den Vertrag zugeschickt. Hätte ich vor ein paar Monaten diesen Film nicht gemacht, wäre es dazu nie gekommen. Aber wer weiß, was stattdessen passiert wäre.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jan 18, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Jan 18, 2019