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Bachelor live

Tag der offenen Tür

Neulich war bei uns an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) Tag der offenen Tür. Auch ich war vor Ort, unter anderem auch deshalb, weil die Hochschule meinen Film zeigen wollte, was mich sehr gefreut hat. Hunderte Gäste kamen, um sich anzuschauen, wie in Bayern der Filmnachwuchs ausgebildet wird, wie unser immens großes Gebäude von innen aussieht und vor allem, um zu erfahren, wie man sich an der Filmhochschule bewirbt.
Zunächst erzählte meine Professorin etwas über das Studium. Als ich mich damals beworben habe, saugte ich jedes Wort auf, das über das Studium fiel. Besonders interessierte mich, wie die Bewerbung abläuft und nach welchen Kriterien ich bewertet werde. Die Einzelheiten des Studiums waren da fast schon Nebensache. Diese Filmhochschule ist eine der renommiertesten in ganz Europa. Wichtig war für mich nur, dass ich angenommen werde.
Umso spannender war es jetzt zu hören, wie meine Professorin den Studienablauf beschrieb. Es war interessant, meinen bisherigen Prozess und vor allem den noch vor mir liegenden Weg in seiner pädagogischen Sinnhaftigkeit beschrieben zu bekommen. Ich habe mich gefragt, ob ich mein Studium bisher tatsächlich so erlebt habe, wie es dargestellt wurde: Viel Praxis, nützliche Theorie und kreative Freiräume. Obwohl es auch viele Dinge gibt, die mich stören, bin ich der Meinung, dass die Hochschule nicht mit falschen Versprechungen lockt. Die Möglichkeiten sind tatsächlich traumhaft und das Schimpfen über einzelne Dinge ist Meckern auf hohem Niveau.
Nachdem mein Film dann gezeigt wurde, beantworte ich die Fragen der Zuschauer. Im Nachhinein fand ich allerdings nicht unbedingt die Zuschauerreaktionen auf meinen Film am interessantesten, sondern die Worte meiner Professorin. Diese hörte ich nach drei Semestern Studium wieder zum ersten Mal und sie waren für mich mindestens so inspirierend wie für die Filmhungrigen im Zuschauerraum.

 

Bachelor live

Die Womens's Empowerment Principles

In einem Seminar beschäftige ich mich mit den Women’s Empowerment Principles. Dabei handelt es sich um eine weltweite Initiative der UN Women und UN Global, die gezielt die Förderung und Stärkung von Frauen in Unternehmen aufgreift.
In vielen deutschen Unternehmen herrscht nämlich noch immer Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Das spiegelt sich beispielsweise darin nieder, dass Frauen seltener in oberen Führungspositionen oder Betriebsräten vertreten sind und weniger Geld verdienen als Männer. Dabei gelten Unternehmen, die die Gleichberechtigung von Männer und Frauen unterstützen, als erfolgreicher und innovativer. Das bedeutet, dass die Gleichstellung der Geschlechter für die Wirtschaft eigentlich sogar profitabel ist.
Konkret bestehen die Women's Empowerment Principles aus sieben Grundsätzen, die nach dem Motto "Equality means Business" („Gleichstellung zahlt sich aus“) formuliert wurden. Zu den Grundsätzen gehören beispielsweise die Etablierung einer gleichstellungsfreundlichen Führungskultur und die faire Behandlung aller Männer und Frauen im Erwerbsleben. Außerdem schreibt einer der Grundsätze vor, Fortschritte im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau zu messen und zu veröffentlichen, sodass diese Botschaft auch in die Öffentlichkeit getragen wird. Unternehmen können die Women's Empowerment Principles freiwillig unterschreiben. Damit verpflichten sie sich, die Gleichstellung von Männern und Frauen gemäß der sieben Grundsätze zu fördern. Weltweit haben bereits ca. 1.800 Unternehmen die Initiative unterzeichnet.
Natürlich gibt es auch einige Kritikpunkte an den Women’s Empowerment Principles. Beispielsweise ist durch die Freiwilligkeit der Unterzeichnung die Wirkung fraglich, da bei Nicht- Einhaltung keine großen Konsequenzen drohen. Des Weiteren werden die Prinzipien häufig von Unternehmen unterzeichnet und eingehalten, die sich sowieso schon für die Förderung von Frauen einsetzen.
Nichtdestotrotz halte ich die Initiative für sinnvoll und wichtig. Auf das Problem aufmerksam zu machen, ist schon ein Schritt in die richtige Richtung!

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2019

Bachelor live

How to get home

München ist circa 450 Kilometer von meiner Heimatstadt Halle an der Saale entfernt. Seit ich in der bayerischen Landeshauptstadt studiere, bin ich nur noch selten zu Hause, vor allem wegen der großen Entfernung.
Wenn ich aber nach Hause fahre, nutze ich meistens den Zug. Meine Eltern haben mir vergangenes Jahr eine BahnCard25 gekauft, die sich für mich sehr lohnt.
2017 eröffnete die Deutsche Bahn die Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München, auf der man mit dem ICE-Sprinter die gesamte Strecke in unter vier Stunden bewältigen kann. Dieser Schnellzug macht nur Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle an der Saale. Viele Leute denken deshalb, dass es für mich kein Problem ist, öfter mal in die Heimat zu fahren. In Wahrheit ist es allerdings so, dass der Sprinter nicht nur in Sachen Geschwindigkeit ganz weit vorne liegt, sondern auch beim Preis. Um mit dem Schnellzug in unter drei Stunden nach Halle zu kommen, bezahle ich mindestens das Doppelte wie für den normalen ICE, der nur eine halbe Stunde länger braucht. Aus diesem Grund, habe ich den Sprinter noch nie genutzt.
Auch Portale zur Mitfahrgelegenheit oder Fernbusse habe ich noch nie ausprobiert. Da ich nicht so oft im Jahr nach Hause fahre, möchte ich halbwegs angenehm reisen. In der Bahn kann ich einfach abschalten, arbeiten oder die auferlegte Pausen genießen. Außerdem kann man in der Bahn gut Leute beobachten, was für mich als Dokumentarfilmstudenten durchaus eine Inspiration ist.
Bisher hatte ich außerdem drei oder vier Mal das Glück, bei dem Bruder eines ehemaligen Lehrers im Auto mitfahren zu können. Er arbeitet in München, wohnt aber bei meinen Eltern gleich ums Eck. Komfortabler geht es nicht. Leider sind seine Abfahrtszeiten nur selten mit meinen Unterrichtszeiten kompatibel. In der Regel haben wir von Montag bis Freitag von zehn bis 17 Uhr Seminar. Deshalb kann ich mich nur zu den Stoßzeiten der Pendler auf die Heimreise begeben. Unser „Nachbar“ umgeht diese Zeiten natürlich am liebsten.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Feb 7, 2019