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Bachelor live

Paris

Nach den Prüfungen des ersten Semesters, hatte ich ungefähr eineinhalb Monate frei, bis ich wieder zur Hochschule musste. Diese Zeit wollte ich nutzen und hatte bereits im Dezember mit ein paar Freunden einen Kurzurlaub für Paris gebucht.
Da ich häufig von meiner tollen Zeit als Au-pair in Paris schwärmte, wollte eine Freundin mit mir dort hinfahren. Spontan gesellten sich noch drei weitere Freunde hinzu.
Wir fuhren mit dem Fernbus über Nacht nach Paris. Dort angekommen, kauften wir uns Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Wir sind zwar viel zu Fuß gelaufen, aber ohne die Metro geht in Paris nichts, da die Sehenswürdigkeiten zum Teil recht weit auseinander liegen.
Da ich bereits in Paris gewohnt hatte, fiel es mir leicht, mich in dieser Großstadt zurechtzufinden. Daher spielte ich die Reiseführerin für meine Freunde.
Uns gelang es gut, Sightseeing und Entspannung miteinander zu vereinbaren. Wir setzten uns zum Beispiel auf die Stufen vor der Sacré-Cœur, im Jardin de Tuileries oder am Centre Pompidou und genossen das perfekte Wetter, die Aussicht und den Moment.
Morgens haben wir in der Sonne gefrühstückt – natürlich mit frischem Baguette und Croissants. Tagsüber haben wir zwischendurch einen Kaffee getrunken oder Crêpes gegessen und abends sind wir essen gegangen.
Am Abend zeigte ich meinen Freunden das Pariser Nachtleben. Nachdem wir am Eiffelturm und an der Seine entlang spaziert sind, haben wir uns in eine Piano Bar mit Livemusik gesetzt, die ich bereits kannte. Wir waren ohnehin begeistert von dem Pianisten und dem Sänger, der dann auch noch anfing, sehr beeindruckend Stepptanz zu tanzen. Die gesamte Atmosphäre erinnerte uns ungemein an den Film „La La Land". Zum Abschluss gingen wir noch zum Tanzen in einen Irish Pub. Auf dem Weg zur Unterkunft gingen wir am Notre Dame vorbei und am Quai der Seine entlang. Nach nur wenigen Stunden Schlaf, da wir den nächsten Tag ausnutzen wollten, genossen wir wieder das Wetter und sahen uns Paris an.

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2019
Autor: Pia
Rubrik: studium
Mar 25, 2019

Bachelor live

Die Kapelle Hiss

Als ich mich vor zwei Jahren an der Filmhochschule in München beworben habe, musste ich für meine Bewerbungsmappe drei Aufgaben erledigen. Die Fotografie-Aufgabe bereitete mir besonders großes Kopfzerbrechen. Aufgabenstellung war, ein Ereignis fotografisch darzustellen, indem nur das Vorher und Nachher abgebildet werden durfte. Zwei Ideen hatte ich bereits versucht umzusetzen – mit dem Ergebnis war ich jedoch unzufrieden.
Dann aber kündigte sich eine ganz besondere Band in Halle an: Die Kapelle Hiss. Die aus Stuttgart stammende Polka-Band mit ihren witzigen Texten und extrem tanzbaren Melodien sind immer ein Highlight für mich und meine Familie. Deshalb fragte ich bei ihnen an, ob ich vor und nach dem Konzert Aufnahmen von ihnen machen dürfte. Das war damals meine Rettung, denn die Fotos konnten beim Bewerbungsverfahren überzeugen.
Am Wochenende spielten Hiss wieder in Halle. Es war ein großartiges Konzert in einer kleinen aber feinen Location. Wir standen zwei Meter von der Bühne und den Musikern entfernt und tanzten stundenlang zu Liedern mit so klangvollen Namen wie „Friedhofspolka“, „Von Sansibar nach Santa Fé“ oder „Sibirische Liebe“.
Die Band versteht es sehr gut, sich selbst als durch die weite Welt tanzende Nomaden, Zigeuner und Seefahrer zu inszenieren. Ihre deutschen Texte sind gespickt von fantastischen Erzählungen, wobei immer eine leichte Ironie mitschwingt.
An diesem Abend ging ich nach der Show natürlich noch zum Merchandise-Verkauf, den der Bassist und der Mundharmonikaspieler leiteten. Ich sagte ihnen, wie wichtig es damals für mich war, sie zu fotografieren und wie dankbar ich ihnen deswegen immer noch bin. Wir unterhielten uns nur kurz, da sie mit Abbau und Verkauf noch alle Hände voll zu tun hatten. Zum Abschied gaben sie mir einen festen Händedruck und wünschten mir viel Glück. An meinen Namen konnten sie sich sogar noch erinnern und so beendete ich diesen Abend mit dem seligen Gefühl eines Fans und der erneuten Erkenntnis, dass ich mich mit meinem Studium für den richtigen Weg entschieden habe.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Mar 22, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Mar 22, 2019

Bachelor live

Eine Brücke ins Studium

Durch meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft in der Zentralen Studienberatung meiner Universität komme ich immer wieder in Kontakt mit Studieninteressierten. Beispielsweise bin ich Teil des Projekts „Peer-to-Peer“. Dabei berichten Studierende den Studieninteressierten von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium.
Ich erzähle den Schülerinnen und Schülern zunächst immer von meiner Planlosigkeit direkt nach dem Abitur, von meiner Orientierungszeit während meines Freiwilligen Soziales Jahrs und schließlich, wie ich mich für mein Studienfach Sozialwissenschaften an der Uni Marburg entschieden habe. Dann gehe ich darauf ein, mit welcher Thematik sich die Sozialwissenschaften beschäftigen und welche Zugangsvoraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten mitgebracht werden sollten. Dann erkläre ich noch, welche Wahlmöglichkeiten mein Fach zu bieten hat und wie das Studium insgesamt aufgebaut ist. So erhalten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen groben Überblick, bevor sie weitere Fragen stellen.
Meistens werde ich gefragt, welche beruflichen Möglichkeiten Sozialwissenschaftler haben. Aber auch, ob ich neben dem Studium noch genügend Freizeit habe oder ob es machbar ist, nebenbei zu jobben. Insgesamt macht es mir großen Spaß, meine Erfahrungen und Tipps an andere weitergeben zu können!

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Mar 19, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Mar 19, 2019