Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelor live

Die Party

Am Wochenende feierten wir die zweite Party in unserer WG. Zur Einweihungsparty damals waren über fünfzig Leute gekommen, es war ein sehr schöner und langer Abend. Die Stimmung war großartig.
Seit langem hatten wir deshalb Lust, mal wieder eine Feier bei uns zu veranstalten – einfach so, ohne einen konkreten Anlass. Nach einem Blick in den Kalender war ein Freitagabend gefunden, an dem alle vier Leute aus unserer WG Zeit hatten. Am Tag zuvor besorgte ich mit zwei meiner Mitbewohner Getränke aus dem Supermarkt. Und unsere Mitbewohnerin kümmerte sich am Tag der Party um Spaghetti mit Tomatensauce – für das leibliche Wohl war also gesorgt.
Leider wurde einer meiner Mitbewohner just in der Nacht davor krank und musste das Bett hüten. Statt vier empfingen also drei Gastgeber die ersten Leute, für die wir alle Zimmer öffneten. Am meisten war aber natürlich in der Küche beim Essen los. Bis 22 Uhr hatte sich die Wohnung dann schon gut gefüllt. Beim letzten Mal waren vor allem Leute von der Filmhochschule zu Gast, an der drei von uns studieren. Dieses Mal hatte auch mein Mitbewohner vom Theater viele Leute eingeladen – eine harmonische Mischung. Sein Zimmer wurde um Mitternacht zum Grand-Prix-Zimmer ernannt, in dem laut mitgesungen und getanzt wurde. Beschwerden der Nachbarn gab es an dem Abend übrigens nicht.
Als ich gegen ein Uhr nachts mal in mein eigenes Zimmer schaute, saßen drei mir unbekannte Personen um meine Anlage herum und hörten Punk-Musik. Ich ging gleich wieder raus und ließ die kleine Gegenparty für sich sein.
In München werden die U-Bahn-Stationen ab zwei Uhr nachts zugesperrt, die erste Bahn fährt dann erst wieder ab halb fünf. Alle, die die letzte U-Bahn nicht genommen haben, hatten also entweder im Nachbarzimmer beim Grand Prix mittlerweile das Finale erreicht oder unterhielten sich bei mir im Zimmer über Gott und die Welt. Mit der ersten U-Bahn gingen dann auch die letzten Gäste. Wir räumten ein bisschen auf und legten uns dann ziemlich erschöpft ins Bett. Die nächste Feier wird definitiv kommen!

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2019

Bachelor live

Die ersten Seiten

Mittlerweile habe ich meine Bachelorarbeit offiziell angemeldet. Das bedeutet, dass die Bearbeitungszeit von drei Monaten bereits läuft. Es wird also langsam ernst!
Wie heißt es so schön? Aller Anfang ist schwer – und genau das habe ich auch feststellen müssen.
Auf ein Thema konnte ich mich mit meinem Betreuer und Erstgutachter zum Glück relativ schnell einigen. Ich werde über Maßnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance schreiben und untersuchen, inwiefern diese die Lebenszufriedenheit von männlichen und weiblichen Beschäftigten beeinflussen. Auch die grobe Vorgehensweise stand schnell fest. Ich werde eine empirische Untersuchung durchführen und bereits vorhandene Daten auswerten, um meine Forschungsfrage zu beantworten.
Die erste Schwierigkeit bestand dann darin, eine passende Gliederung für meine Bachelorarbeit zu erstellen. Da ich zuvor noch keine Arbeit in dieser Länge verfasst habe, kann ich schlecht einschätzen, wie viele Kapitel und Unterkapitel ich einbauen kann. Außerdem hatte mein Betreuer von dem Aufbau der Bachelorarbeit eine andere Vorstellung als ich. Er hat mir ein bestimmtes Schema ans Herz gelegt, das ich zuvor nicht kannte. Meine vorherigen Hausarbeiten habe ich nämlich immer nach einer anderen Methode gegliedert. Davon abweichen zu müssen und meine altbewährte Methode nicht anwenden zu können, verunsicherte mich erst einmal.
Bei meiner Literaturrecherche habe ich zudem festgestellt, dass es bereits sehr viele Publikationen und Forschungen zu meinem Thema gibt. Einerseits ist das vorteilhaft, weil ich mich so sehr umfassend einlesen kann, andererseits ist es schwieriger, mir einen guten Überblick zu verschaffen und wichtige Informationen von unwichtigen zu unterscheiden.
Irgendwann habe ich dann aber einfach angefangen zu tippen. Lieber überarbeite ich das Geschriebene noch einmal, als vor einem leeren Dokument zu sitzen. Je mehr Wörter ich zu Papier brachte, desto leichter ging es dann auch, sodass ich mittlerweile schon das erste Kapitel geschrieben habe. Die ersten Seiten sind also geschafft und damit die erste Hürde genommen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jun 5, 2019

Bachelor live

Bücherwelten

Einen Großteil meiner Kindheit und Jugend habe ich mit Lesen verbracht. Zu Weihnachten und zum Geburtstag habe ich mir stets neue Bücher gewünscht und in der Zwischenzeit habe ich mich mit Lesestoff aus der Stadtbücherei versorgt. Es war eins meiner liebsten Hobbys, mich auf fremde Geschichten einzulassen, mit den Protagonisten mitzufiebern und dabei neue Welten kennenzulernen. Irgendwann habe ich sogar angefangen, mir selbst Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben.
Umso trauriger ist es, dass ich in den vergangenen Jahren kaum mehr ein Buch in den Händen hatte. Ab der Oberstufenzeit fand ich immer weniger Zeit und Ruhe zum Lesen. Nach dem Abi bin ich dann eher auf Serien und Filme umgestiegen und während des Studiums musste ich sowieso schon so viel Fachliteratur lesen, dass ich mich einfach nicht aufraffen konnte, auch in meiner Freizeit die Nase in ein Buch zu stecken.
Anfang des Jahres habe ich schließlich den Entschluss gefasst, diesen Umstand zu ändern. Ich habe mir vorgenommen, endlich all die ungelesenen Bücher in meinem Bücherregal zu lesen, die seit Jahren nur zur Dekoration dort stehen. Anfangs musste ich mich immer wieder selbst daran erinnern, nicht den Fernseher einzuschalten, sondern ein Buch zur Hand zu nehmen. Statt Kopfhörer steckte ich ein Buch in meine Tasche, damit ich auch in der Bahn lesen konnte. Und viel schneller als gedacht, griff ich irgendwann automatisch zum Buch statt zu Fernbedienung, Handy, Laptop oder anderen Dingen zum Zeitvertreib. Mittlerweile lese ich wieder total gerne. Mein Stapel der ungelesenen Bücher wird kleiner und kleiner und ich stelle viele positive Veränderungen fest. Lesen ist zum einen ein sehr entspannter und wertvoller Zeitvertreib, zum anderen merke ich, wie sich mein Wortschatz durch das viele Lesen wie von selbst erweitert. Und natürlich ist es einfach sehr unterhaltsam, in die Bücherwelten einzutauchen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  May 29, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
May 29, 2019