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Bachelor live

Hallo aus dem Radio!

Ich bin kein Mensch der langen Überlegungen und definitiv kein klassischer Grübler. Bei mir werden Dinge entweder geklärt oder ich lasse die Hände davon – egal in welchem Bereich meines Lebens. Dieser Charakterzug bedeutet auch, dass ich eine gewisse Spontanität mitbringen muss. Letzte Woche an einem recht gewöhnlich wirkenden Tag kam mir dann meine Hingabe zu spontanen Kurzschlussreaktionen sehr zu gute. Beim Lesen der Bewerbungsvoraussetzungen für ein Volontariat kam ich kurz ins Stocken. Gefordert waren zwei Praktika in unterschiedlichen Medienbereichen. Ich bin konsequent meiner Leidenschaft, dem Fernsehen nachgegangen und hatte daher absolut nichts im Bereich Print, Radio oder Online-Journalismus vorzuweisen. Da die Bewerbungsfrist Ende Januar des nächsten Jahres endet war also klar: Entweder schaffe ich es noch schnell, ein Praktikum zu absolvieren oder das wird nichts mit der Bewerbung. Schnell rief ich Freunde und Bekannte an, um nachzufragen ob sie etwas wissen oder sogar eine freie Praktikumsstelle haben. Einiges kam tatsächlich zustande, aber jetzt noch während der Bachelorarbeit nochmal nach Thüringen ziehen? Ehrlich gesagt klang das eher unattraktiv und unnötig anstrengend. Daher klapperte ich die lokalen Radiosender ab und fragte ganz ungeniert nach, ob sie jemanden suchen oder ich mich einfach initiativ bewerben kann. Durch eine Reihe von glücklichen Umständen sitze ich nun eine Woche später in der Redaktion des Senders Radio Regenbogen. Nicht nur hatte ich das Glück, bei einem sehr großen und dem meistgehörten Sender zu landen, sondern auch, einen unkomplizierten Bewerbungsablauf zu haben. Die nächsten zweieinhalb Monate werde ich also wochentags als Praktikantin täglich je eine Stunde hin und zurück pendeln und am Wochenende weiter an der Bachelorarbeit basteln. Ich bin gespannt auf meine Zeit beim Radio!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 30, 2019
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 30, 2019

Bachelor live

Warum ein FSJ?

Erst kurz vor meiner Abiturphase habe ich mir Gedanken gemacht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Manche Mitschüler und Mitschülerinnen hatten bereits Ausbildungs- und Studienplätze, ich war lange ratlos. Meine Liebe zum Theater bestand natürlich schon damals, aber wollte ich wirklich beruflich in diese Richtung gehen? Ich hatte bereits Schauspiel- und Bühnenerfahrung gesammelt, war in meiner Freizeit oft im Theater und mein Lieblingsfach war Deutsch, aber was hieß das schon? Viel Ahnung hatte ich nicht von diesem großen, komplexen und unübersichtlichen Theaterbetrieb. Durch Freunde erfuhr ich dann vom Freiwilligen Sozialen Jahr, das man nicht nur im ökologischen oder sozialen Rahmen, sondern auch mit kultureller Ausrichtung absolvieren konnte. Ich nahm mir ein wenig Zeit und las mir Erfahrungsberichte von FSJler*innen durch. Natürlich fand ich auch einige negative Erfahrungen im Internet. Manche berichteten davon, dass sie sich in ihrem FSJ über-, aber vor allem unterfordert fühlten und nur eintönige Aufgaben verrichten durften. Aber letztendlich überzeugten mich die positiven Berichte, in denen viele von dem ersten Einblick ins Berufsleben schwärmten. Jede Erfahrung ist subjektiv und ich wollte mir einen eigenen Eindruck verschaffen. Ich informierte mich also darüber, wie das Online-Bewerbungs-Verfahren abläuft. Ich fand mich sehr schnell zurecht, alle nötigen Unterlagen waren in kürzester Zeit zusammengesammelt und ich konnte mich bei verschiedenen FSJ-Stellen bewerben. Leider fand ich nicht sofort eine FSJ-Stelle, da die ersten Bewerbungsgespräche nicht erfolgreich verliefen. Zum Glück gab es jedoch Restplätze und so fand ich meine Stelle an einem Münchner Theater. Natürlich waren nicht all meine Aufgaben spektakulär, aber insgesamt war mein FSJ vielfältig, aufregend und fordernd und hat mich in meiner Entscheidung, beruflich in diese Richtung zu gehen, bestärkt.

Autor: Enne  |  Rubrik: studium  |  Jul 29, 2019
Autor: Enne
Rubrik: studium
Jul 29, 2019

Bachelor live

Masterpläne

Ich habe lange Zeit überlegt, was ich nach meinem Bachelorstudium machen möchte. Praktikum? Berufseinstieg? Auslandsaufenthalt? Masterstudium? Möglichkeiten gibt es viele.
Nach drei Jahren Studium fühle ich mich bereit, endlich etwas Praktisches zu machen. Aber ich muss realistisch bleiben. Mit einem Bachelor im Fach Sozialwissenschaft bin ich zwar prinzipiell für viele verschiedene Tätigkeiten qualifiziert, aber gleichzeitig für keine so richtig. Ein Masterstudium bietet dafür die Möglichkeit, mich noch einmal zu spezialisieren und eine bestimmte Richtung einzuschlagen, womit mir die Jobsuche später vermutlich etwas leichter fallen wird. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Außerdem lassen sich Praktika und Auslandsaufenthalt ins Studium integrieren, sodass ich mich schlussendlich doch dazu entschieden habe, noch einen Master anzuhängen.
Bei der Suche nach dem richtigen Masterstudiengang wurde mir dann bewusst, dass es verschiedene Bereiche gibt, die mich interessieren. Zum einen ist da die Wirtschaftssoziologie, auf die ich bereits meinen Schwerpunkt im Bachelorstudium gelegt habe. Zum anderen interessiere ich mich für Kultur und Veranstaltungsmanagement, also die Art von Arbeit, die ich schon in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr und in Praktika kennengelernt habe. Und zu guter Letzt bleibt noch der soziale beziehungsweise pädagogische Bereich, in dem ich durch meine Nebentätigkeit und ehrenamtliches Engagement aktiv bin. All diese Berufsfelder kommen für mich prinzipiell in Frage, weswegen es ziemlich schwierig ist, mich für eins zu entscheiden. Also habe ich mich für ganz unterschiedliche Masterstudiengänge beworben und warte nun auf die Rückmeldungen der verschiedenen Hochschulen.
Einerseits gefällt mir der Gedanke, dass ich so viele verschiedene Möglichkeiten habe. Andererseits macht mich diese Ungewissheit aber auch nervös. Ich bin gespannt, welche Richtung ich am Ende einschlagen werde!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 24, 2019