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Bachelor live

Neuigkeiten aus dem Osten

In den vergangenen Tagen war ich ziemlich nervös. Jeden Tag habe ich die Webseiten der Masterbewerbungsplattformen geöffnet, um zu sehen, ob sich etwas Neues getan hat. Von der FU in Berlin hatte ich eine Zusage für den Master in Kunstgeschichte bekommen und konnte seitdem ein wenig durchatmen. Die FU war zwar kein Riesenfavorit aber zumindest eine erste Sicherheit. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass ich zwei weitere Jahre Kunstgeschichte studieren und einfach das Beste aus der Situation machen würde. Was blieb mir auch anderes übrig. Mein eigentlicher Favorit war der Master Europäische Medienwissenschaften in Potsdam. Beworben hatte ich mich schon im Juni und danach nicht mehr viel daran gedacht. Klar, dass Programm klang super spannend und ging in die Richtung, die ich später mal machen wollte, aber hatte ich überhaupt eine realistische Chance? Erst als die Einladung zum Bewerbungsgespräch kam, wurde die Situation realer und meine Aufregung stieg. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich gar nicht hinfahren. Ich hatte neben der Bachelorarbeit noch tausend andere Dinge zu tun und wenig Zeit, mich auf das Gespräch vorzubereiten und mich in medienwissenschaftliche Themen einzulesen. Ich hatte schlichtweg Angst, zu versagen und wollte nicht umsonst die lange Fahrt mit dem Zug auf mich nehmen. Mein Vater hat mich dann aber umgestimmt. 20 Masterplätze gibt es und rund 60 Bewerber waren eingeladen. Kurz vor meinem Gespräch war ich ein nervliches Wrack und absolut verunsichert. Mein Gespräch lässt sich am besten so beschreiben: Ich habe 15 Minuten lang wie ein Wasserfall geredet und dabei versucht, meine Persönlichkeit rüberzubringen. Ich hätte es nicht erwartet, aber gestern bekam ich die Zusage für einen der 20 Masterplätze! Seit gestern laufe ich mit einem ziemlich breiten Grinsen durch die Gegend und kann mein Glück kaum fassen. Ich freue mich einfach nur noch auf das neue Studium ab Oktober!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2019
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 5, 2019

Bachelor live

Wiedersehen im Rheinland

Wiedersehen sind ziemlich seltsam, finde ich: Im Laufe der Zeit sind in meinem Leben so viele Menschen aufgetaucht, die eine Zeit lang meine besten Freunde waren und dann plötzlich ganz weit weg wohnten – zuerst Schulfreunde, dann Freunde aus meinem Jahr in Spanien, Unifreunde, Freunde aus dem Auslandssemester, Freunde von irgendwo zwischendurch. Unifreunde sind aber doch etwas Besonderes. Vermutlich verbindet das gemeinsame Fach, die gemeinsame Stadt, und man verbringt schließlich auch ziemlich viel Zeit zusammen. Umso schöner war es, dass ich nach meinem Auslandssemester in Taiwan eine Woche in Köln und Bonn bei Freunden aus den vorherigen Semestern verbringen konnte.
Und was ich auch vermisst habe: gutes Sushi! In Taiwan hat es mir nämlich nicht so ganz geschmeckt, wahrscheinlich auch, weil es recht wenige vegetarische Optionen gab. Von eingelegtem Kürbis über Paprika bis zu Gurken ist da in meinem Lieblingsrestaurant in Bonn aber alles möglich.
Weniger schön ist, dass an meiner Uni sich einiges verändert hat: Viele Räume im Hauptgebäude können gerade nicht benutzt werden, und auch die Mensa soll umgebaut werden. Das ist wichtig, damit die Uni zukunftsfähig bleibt. Trotzdem fühlt es sich ein wenig so an, als gäbe es die Uni, an der ich die ersten vier Semester meines Studiums verbracht habe, gar nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte.
Gegenüber liegt das Akademische Kunstmuseum. Das sieht von außen ziemlich schön aus, drinnen war ich aber noch nie gewesen – zu Unrecht. So ganz hatten wir vorher nicht gewusst, was eigentlich darin ausgestellt wird. Umso begeisterter waren wir dafür von den vielen Vasen und anderen Ausgrabungen aus dem Mittelmeerraum. Was ich dabei gemerkt habe: Mein Auslandsjahr in Spanien ist inzwischen mehr als zwei Jahre her und ich habe ganz schön viel Sehnsucht, noch einmal dorthin zu reisen.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2019
Autor: Marie
Rubrik: studium
Aug 1, 2019

Bachelor live

Hallo aus dem Radio!

Ich bin kein Mensch der langen Überlegungen und definitiv kein klassischer Grübler. Bei mir werden Dinge entweder geklärt oder ich lasse die Hände davon – egal in welchem Bereich meines Lebens. Dieser Charakterzug bedeutet auch, dass ich eine gewisse Spontanität mitbringen muss. Letzte Woche an einem recht gewöhnlich wirkenden Tag kam mir dann meine Hingabe zu spontanen Kurzschlussreaktionen sehr zu gute. Beim Lesen der Bewerbungsvoraussetzungen für ein Volontariat kam ich kurz ins Stocken. Gefordert waren zwei Praktika in unterschiedlichen Medienbereichen. Ich bin konsequent meiner Leidenschaft, dem Fernsehen nachgegangen und hatte daher absolut nichts im Bereich Print, Radio oder Online-Journalismus vorzuweisen. Da die Bewerbungsfrist Ende Januar des nächsten Jahres endet war also klar: Entweder schaffe ich es noch schnell, ein Praktikum zu absolvieren oder das wird nichts mit der Bewerbung. Schnell rief ich Freunde und Bekannte an, um nachzufragen ob sie etwas wissen oder sogar eine freie Praktikumsstelle haben. Einiges kam tatsächlich zustande, aber jetzt noch während der Bachelorarbeit nochmal nach Thüringen ziehen? Ehrlich gesagt klang das eher unattraktiv und unnötig anstrengend. Daher klapperte ich die lokalen Radiosender ab und fragte ganz ungeniert nach, ob sie jemanden suchen oder ich mich einfach initiativ bewerben kann. Durch eine Reihe von glücklichen Umständen sitze ich nun eine Woche später in der Redaktion des Senders Radio Regenbogen. Nicht nur hatte ich das Glück, bei einem sehr großen und dem meistgehörten Sender zu landen, sondern auch, einen unkomplizierten Bewerbungsablauf zu haben. Die nächsten zweieinhalb Monate werde ich also wochentags als Praktikantin täglich je eine Stunde hin und zurück pendeln und am Wochenende weiter an der Bachelorarbeit basteln. Ich bin gespannt auf meine Zeit beim Radio!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 30, 2019
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 30, 2019