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Bachelor live

Das Zimmer wird frei

In meiner WG haben wir insgesamt vier Zimmer. Jedes davon hat eine Größe zwischen 15 und 20 Quadratmetern und ist für Münchner Verhältnisse zu einem passablen Mietpreis zu haben.
Wir haben unsere WG September vergangenen Jahres neu gegründet. Unsere Vermieterin zog damals aus, um für anderthalb Jahre auf Weltreise zu gehen, weshalb wir den Vertrag auf 18 Monate begrenzt unterschrieben haben. In den letzten Monaten zeichnete sich nun ab, dass mein vierter Mitbewohner nach Abschluss seines FSJ die WG und die Stadt verlassen wird. Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen Mitglied für unsere Wohngemeinschaft.
Einfach im Internet eine Anzeige zu schalten, haben wir gleich zu Beginn ausgeschlossen, um eine Flut von Anfragen zu vermeiden. Mir war außerdem wichtig, dass unser neues WG-Mitglied nicht an unserer Hochschule studiert, um von der Außenwelt nicht gänzlich abgeschottet zu sein. Schlussendlich entschieden wir uns, ein Angebot in dem privaten Newsletter zu erstellen, über welchen wir unsere Wohnung überhaupt erst gefunden hatten. Anfang nächster Woche werden wir nun an einem Abend insgesamt vier Bewerber empfangen und kennenlernen. Da Mietbeginn bereits Anfang September sein wird, möchten wir uns möglichst schnell entscheiden.
Mir kommt es vor, als wären wir gerade erst eingezogen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir damals gemeinsam in dem Café am Marienplatz saßen und darüber spekulierten, wie das wohl alles sein wird mit der Wohnung. Unser erstes Jahr in der WG ging für mich sehr schnell rum und ich habe es sehr genossen. Damals haben sich vier Menschen gefunden, die meiner Meinung nach sehr gut miteinander harmoniert haben. Umso gespannter bin ich, die neuen Bewerber kennenzulernen.

 

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Aug 6, 2019

Bachelor live

Neuigkeiten aus dem Osten

In den vergangenen Tagen war ich ziemlich nervös. Jeden Tag habe ich die Webseiten der Masterbewerbungsplattformen geöffnet, um zu sehen, ob sich etwas Neues getan hat. Von der FU in Berlin hatte ich eine Zusage für den Master in Kunstgeschichte bekommen und konnte seitdem ein wenig durchatmen. Die FU war zwar kein Riesenfavorit aber zumindest eine erste Sicherheit. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass ich zwei weitere Jahre Kunstgeschichte studieren und einfach das Beste aus der Situation machen würde. Was blieb mir auch anderes übrig. Mein eigentlicher Favorit war der Master Europäische Medienwissenschaften in Potsdam. Beworben hatte ich mich schon im Juni und danach nicht mehr viel daran gedacht. Klar, dass Programm klang super spannend und ging in die Richtung, die ich später mal machen wollte, aber hatte ich überhaupt eine realistische Chance? Erst als die Einladung zum Bewerbungsgespräch kam, wurde die Situation realer und meine Aufregung stieg. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich gar nicht hinfahren. Ich hatte neben der Bachelorarbeit noch tausend andere Dinge zu tun und wenig Zeit, mich auf das Gespräch vorzubereiten und mich in medienwissenschaftliche Themen einzulesen. Ich hatte schlichtweg Angst, zu versagen und wollte nicht umsonst die lange Fahrt mit dem Zug auf mich nehmen. Mein Vater hat mich dann aber umgestimmt. 20 Masterplätze gibt es und rund 60 Bewerber waren eingeladen. Kurz vor meinem Gespräch war ich ein nervliches Wrack und absolut verunsichert. Mein Gespräch lässt sich am besten so beschreiben: Ich habe 15 Minuten lang wie ein Wasserfall geredet und dabei versucht, meine Persönlichkeit rüberzubringen. Ich hätte es nicht erwartet, aber gestern bekam ich die Zusage für einen der 20 Masterplätze! Seit gestern laufe ich mit einem ziemlich breiten Grinsen durch die Gegend und kann mein Glück kaum fassen. Ich freue mich einfach nur noch auf das neue Studium ab Oktober!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2019
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 5, 2019

Bachelor live

Wiedersehen im Rheinland

Wiedersehen sind ziemlich seltsam, finde ich: Im Laufe der Zeit sind in meinem Leben so viele Menschen aufgetaucht, die eine Zeit lang meine besten Freunde waren und dann plötzlich ganz weit weg wohnten – zuerst Schulfreunde, dann Freunde aus meinem Jahr in Spanien, Unifreunde, Freunde aus dem Auslandssemester, Freunde von irgendwo zwischendurch. Unifreunde sind aber doch etwas Besonderes. Vermutlich verbindet das gemeinsame Fach, die gemeinsame Stadt, und man verbringt schließlich auch ziemlich viel Zeit zusammen. Umso schöner war es, dass ich nach meinem Auslandssemester in Taiwan eine Woche in Köln und Bonn bei Freunden aus den vorherigen Semestern verbringen konnte.
Und was ich auch vermisst habe: gutes Sushi! In Taiwan hat es mir nämlich nicht so ganz geschmeckt, wahrscheinlich auch, weil es recht wenige vegetarische Optionen gab. Von eingelegtem Kürbis über Paprika bis zu Gurken ist da in meinem Lieblingsrestaurant in Bonn aber alles möglich.
Weniger schön ist, dass an meiner Uni sich einiges verändert hat: Viele Räume im Hauptgebäude können gerade nicht benutzt werden, und auch die Mensa soll umgebaut werden. Das ist wichtig, damit die Uni zukunftsfähig bleibt. Trotzdem fühlt es sich ein wenig so an, als gäbe es die Uni, an der ich die ersten vier Semester meines Studiums verbracht habe, gar nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte.
Gegenüber liegt das Akademische Kunstmuseum. Das sieht von außen ziemlich schön aus, drinnen war ich aber noch nie gewesen – zu Unrecht. So ganz hatten wir vorher nicht gewusst, was eigentlich darin ausgestellt wird. Umso begeisterter waren wir dafür von den vielen Vasen und anderen Ausgrabungen aus dem Mittelmeerraum. Was ich dabei gemerkt habe: Mein Auslandsjahr in Spanien ist inzwischen mehr als zwei Jahre her und ich habe ganz schön viel Sehnsucht, noch einmal dorthin zu reisen.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2019
Autor: Marie
Rubrik: studium
Aug 1, 2019