Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelor live

Abgabe und ab nach Albanien

Niemand hat behauptet, es wäre schön oder macht Spaß, eine Bachelorarbeit zu schreiben. Doch niemand hat mir gesagt, dass es tatsächlich so nervig sein würde. Seien wir ehrlich: Eine leidenschaftliche Hausarbeitenverfasserin war ich nie. Das einzige, was ich beim Hausarbeiten schreiben wirklich gerne gemacht habe war, sie abzugeben. Danach war mir dann auch wirklich alles egal. Stand der Dinge ist, dass ich heute noch an meiner Bachelorarbeit schreiben werde und dann morgen nach meinem letzten Arbeitstag die Arbeit binden lasse und Donnerstagmorgen abgebe. Die Freiheit ruft. Was mein Leben nicht unbedingt entspannter macht, ist die Tatsache, dass ich am Freitag nach Albanien fliege. Albanien? Was will ich denn bitte so spontan in Albanien? Vor ein paar Tagen bekam ich eine Zusage für ein Sommercamp in Albanien, das sich mit dem schwierigen kommunistischen Erbe dort beschäftigt. Ich freue mich so unglaublich darauf und kann es kaum erwarten, aber dadurch wird es erstmal noch stressiger. Was mir an solchen Tagen hilft ist eine akribische Tagesplanung. Abends wird eine To-do Liste angefertigt, losgehend mit den wichtigsten Dingen. Am liebsten verspreche ich abends schon Freunden oder Kollegen, Ihnen bis zu einer bestimmten Uhrzeit Dinge oder Texte zu schicken damit ich mich ranhalten muss. Für den heutigen Tag muss ich das Fazit und das Bilderverzeichnis meiner Bachelorarbeit noch einmal überarbeiten und es dann spätestens bis 18 Uhr an eine Freundin zum Korrekturlesen zu schicken. Übermorgen ist dieser ganze Spuk vorbei und dann hab ich einen Tag, um mich zu erholen, bevor es in den Flieger Richtung Tirana geht.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 11, 2019

Bachelor live

Sweet September

Nach drei ereignisreichen und sehr schönen Wochen in den USA bin ich wieder zurück in Deutschland. Nachdem ich in Minnesota eher in den Tag hinein gelebt habe und eine meiner Hauptbeschäftigungen darin bestand, am See zu liegen, wartet jetzt in Frankfurt erstmal wieder der Alltag auf mich: statt meiner Gastfamilie habe ich wieder meine beiden WG-Mitbewohner um mich und statt größtenteils draußen unterwegs zu sein, sitze ich ab jetzt wieder im Büro.
Trotzdem freue ich mich auf die kommenden Wochen. Der September ist seit ein paar Jahren nämlich mein absoluter Lieblingsmonat. Und das hat auch ein paar gute Gründe:
September bedeutet Semesterferien. Und das nicht nur für mich, sondern auch für die meisten meiner Freunde, mit denen ich nach dem ganzen Unistress, Klausuren und Hausarbeiten endlich wieder mehr Zeit verbringen kann. Schon im Laufe des Jahres haben wir sämtliche Aktivitäten und Unternehmungen stets auf den September verschoben, da sich dieser Monat dank der vielen freien Zeit am besten dafür eignet. Das bedeutet, dass wir bisher schon einiges geplant haben, beispielsweise ein Kurztrip nach Berlin für ein Festival und ein Besuch in einem Freizeitpark.
Ende des Monats findet außerdem das alljährliche Weinfest in meiner Heimat statt, auf das ich mich immer wieder freue. Zwar ist es jedes Jahr das gleiche und daher eigentlich nichts Besonderes, trotzdem ist es immer ein schöner Treffpunkt, an dem meine ganze Familie und alle Freunde und Bekannte zusammen kommen.
Dieses Jahr bleibt es im September zusätzlich spannend. In ein paar Wochen werde ich nämlich endlich die Bewertung auf meine Bachelorarbeit bekommen und mich dann auch endgültig für einen Masterstudiengang entscheiden!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Sep 9, 2019

Bachelor live

Die Aufregung steigt!

Erasmus-Vorbereitungs-Endspurt! Es dauert nicht mehr lange, bis meine Reise nach Málaga beginnt. Noch nie war ich länger als drei Wochen am Stück im Ausland, nach meinem Abi habe ich weder Au-pair noch Work & Travel gemacht, so wie viele meiner Freundinnen. Meinen Vorsatz, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Spanisch zu lernen, habe ich in den vergangenen Wochen nur halbwegs erfüllt. Ich hoffe, dass mir in Spanien die Kenntnisse, die ich bis jetzt erworben habe, erstmal ausreichen. Vorsichtshalber habe ich einen zweiwöchigen Sprachkurs á 25 Stunden die Woche über meine Spanischlehrerin von der Uni in Málaga buchen lassen. Sie hatte Kontakte zu den verschiedenen Institutionen und konnte mich auch beraten, welche die beste ist. Meinen Flug habe ich bereits zwei Monate vorher gebucht, damit die Preise nicht zu hoch werden. Ich wollte nicht unbedingt in einem anderen Land umsteigen und auch nicht mitten in der Nacht losfliegen oder ankommen, daher war es gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden. Ich habe viele Fluganbieter verglichen und schließlich eine halbwegs angenehme Verbindung gefunden. Meine WG-Zimmer habe ich über Facebook gefunden. Von vielen Personen wurde mir geraten, den Facebook-Erasmus-Gruppen beizutreten und mein Gesuch dort zu veröffentlichen. Dass ich wirklich von jemandem angeschrieben werde, habe ich nicht erwartet, aber ich hatte Glück. Zwei sehr nette Mädchen suchten nach einer dritten Mitbewohnerin und stolperten über mein Profil. Bevor sie mich anschrieben, war ich in Kontakt mit Agenturen, die mir zwar Zimmer vermitteln konnten, aber dafür eine Provision in Höhe des Mietpreises wollten, was mir eindeutig zu teuer war! Durch das Erasmusprogramm erhalte ich zum Glück eine monatliche Unterstützung, sodass ich nicht befürchten muss, meine Miete mal nicht bezahlen zu können. Trotzdem wollte ich so sparsam wie möglich wohnen, damit ich vielleicht eher ein wenig durch Spanien reisen kann, als mein ganzes Geld in die Miete zu investieren. Nun heißt es für mich nur noch warten und Tee trinken und jeden Tag steigt die Aufregung ein wenig mehr. Ich bin sehr gespannt, welche Leute ich kennenlerne und ob es mir möglich ist, einen kleinen, authentischen Einblick in die spanische Kultur zu gewinnen. Ich hoffe es sehr!

Autor: Enne  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 5, 2019
Autor: Enne
Rubrik: orientieren
Sep 5, 2019