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Bachelor live

From Potsdam with love

Was soll ich sagen... ich wache jeden Morgen in dieser wunderschönen fast schon zu perfekten Stadt namens Potsdam auf und bin absolut glücklich. Ist es überhaupt möglich, in dieser Stadt unglücklich zu sein? Seit Sonntag darf ich mich nun offiziell eine Potsdamerin nennen und könnte nicht glücklicher sein. Zum ersten Mal seit meinem Auszug von zu Hause vor vier Jahren besitze ich einen Backofen und eine richtige Küche. Wer hätte gedacht, dass eine richtige Arbeitsfläche, statt zehn Zentimeter Pseudoplatz zwischen Herdplatte und Spüle in der Kochnische, solch einen Unterschied machen können? Für Heidelberger Verhältnisse war mein damaliges Wohnheimzimmer wirklich in Ordnung, aber seit ich hier in Potsdam ein ordentliches Bett und eine abgetrennte Küche habe, will ich nie mehr anders wohnen. Nicht nur mein Wohnsitz und meine Wohnsituation haben sich geändert, sondern auch mein Arbeitsplatz. Seit Montag bin ich nun bei der Newsredaktion des RTL Radio Centers statt bei Radio Regenbogen und habe sehr viel Spaß bei meinem Praktikum. Da ich durch das vorherige Praktikum schon das Schnitt- und Produktionssystem kenne, konnte ich ab dem ersten Tag tatkräftig mitmachen und mich schnell in die Arbeitsabläufe einarbeiten. Wieder in der aktuellen Berichterstattung zu arbeiten, passt einfach zu mir. Drückt für mich die Daumen, dass es genauso weiter geht!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Sep 26, 2019
Autor: Bo
Rubrik: studium
Sep 26, 2019

Bachelor live

Was ich im Bachelorstudium gelernt habe

Vor wenigen Tagen habe ich meine Note für die Bachelorarbeit erhalten, ich habe bestanden! Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass mein Bachelorstudium damit nun tatsächlich beendet ist. Drei aufregende Jahre und sechs lehrreiche Semester liegen hinter mir. Doch was habe ich in dieser Zeit wirklich gelernt, auch abseits des Hörsaalgebäudes und der Lehrveranstaltungen?
Erstens: Geduld lautet das Zauberwort. An der Uni kann es manchmal ein bisschen länger dauern. Seien es Prüfungsergebnisse, die auf sich warten lassen oder E-Mails an Professoren und Dozenten, die länger unbeantwortet bleiben. Die Uni ist und bleibt eben auch eine Verwaltung. Manchmal kann es sich zwar auch lohnen, noch ein zweites oder drittes Mal nachzufragen, oft gilt es aber, sich einfach in Geduld zu üben, bis man die Antwort, Information oder Ergebnisse bekommt, auf die man gewartet hat.
Zweitens: Plagiatsscanner lohnen sich. Nach einer sehr unschönen Erfahrung im vierten Semester, von der ich euch auch in diesem Blog berichtet habe, habe ich jede schriftliche Arbeit vor der Abgabe auf Plagiate geprüft. Dafür gibt es unzählige verschiedene Programme, die günstig oder sogar kostenlos sind. Seither spare ich mir dadurch einiges an Nerven und würde darauf nicht mehr verzichten wollen.
Drittens: Die Zeit neben dem Studium ist wertvoll. Freie Tage und insbesondere die Semesterferien können für Nebenjobs, Hobbys und ehrenamtliches Engagement genutzt werden. Durch meine Nebentätigkeiten habe ich mir einen guten Ausgleich zum Studium geschaffen und zusätzlich viele neue Leute kennengelernt, Freundschaften geschlossen und Kontakte geknüpft. Je nachdem wie viel Freizeit der Stundenplan einem lässt, kann ich nur empfehlen, diese Zeit sinnvoll zu nutzen.
Und viertens: Am Ende wird alles gut! Manche Angelegenheiten erscheinen auf dem ersten Blick vielleicht aussichtslos. In dem interessanten Seminar ist kein Platz mehr? Die Abgabefrist der Hausarbeit kann nicht ganz eingehalten werden? Die Gruppenarbeit läuft nicht so, wie sie sollte? Die Anmeldefrist für die Prüfung wurde verpasst? Kommunikation hilft fast immer, denn an der Uni gibt es für fast jedes Problem eine Ansprechperson. Und meiner Erfahrung nach findet sich am Ende für alles eine Lösung.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Sep 23, 2019

Bachelor live

Albanien, Albanien

Seit gestern Abend bin ich zurück aus Albanien und kann noch immer nicht ganz glauben, was ich dort in einer Woche erlebt habe. Was soll ich sagen… es war mit Abstand die beste Woche meines Sommers. Los ging es in Tirana mit etwas zwanzig anderen jungen Menschen aus ex-kommunistischen hauptsächlich osteuropäischen Ländern. Mein erster Eindruck von dieser brütend heißen Stadt war sehr positiv. Die Straßen waren gefüllt von jungen Menschen und dem Lärm der Stadt. Nach einer kurzen Stadttour ging das Programm dann schon los und alle Teilnehmer lernten sich kennen. Nach einigen Momenten war klar, dass wir eine ziemlich coole und dynamische Gruppe mit großem Bedarf an Austausch und Kommunikation sind. Am nächsten Tag ging es dann in die Berge im Norden zum ehemaligen politischen Gefängnis in Spac. Dort erzählten uns ehemalige Gefangene ihre Geschichte und ihr erlebtes Grauen. Besondern beeindruckend fand ich, dass wir vor Ort an zwei Tagen die Flächen von Unkraut und Wildwuchs befreiten. Von der albanischen Regierung selbst wird kaum etwas dazu beigetragen, um den Ort zu schützen und zu konservieren, und das war auch sehr eindrücklich am schlechten Zustand der Gefängnisruine zu sehen. Tatsächlich selbst etwas zu leisten war ein wichtiger Schritt, wenn auch kein großer. Diese Tage in Albanien zwischen meinen neuen Freunden aus Bulgarien, Albanien, Polen und der Ukraine waren nicht nur spaßig, bereichernd und aufregend, sondern haben mir auch noch einmal deutlich gemacht, wie gut es mir geht. Hier in Deutschland gibt es eine funktionierende Struktur und Wohlstand, der mir nahezu alle Türen öffnet. Es ist kein Problem, Praktika in den verschiedensten Städten zu machen und ich bin überall sicher. Insbesondere die Gespräche mit Teilnehmern aus der Ostukraine haben mir eindrücklich klar gemacht, dass nicht allzu weit von Deutschland entfernt auch andere Zustände herrschen können. Ich bin sehr dankbar und immer noch beflügelt von dieser wundervollen Woche. Osteuropa wird mich noch öfter sehen!

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 20, 2019
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Sep 20, 2019