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Bachelor live

Mittendrin

Nun studiere ich seit vier Monaten „Sprache und Kommunikation“ in Marburg. Abgesehen von den Bergen, an die ich mich noch gewöhnen muss, habe ich mich gut in der Stadt und an der Uni eingelebt. Im ersten Semester muss ich mehrere Fächer als Pflichtfach belegen, da sie als Voraussetzung für die weiterführenden Semester bilden.
Dazu gehören Fächer wie Linguistik und Phonetik, die ich im zweiten Semester auch weiterhin belegen werde und ein Onlinekurs zu dem Thema „Grammatik“. Ich habe auch noch weitere Fächer, die mir für das Studium im Fachbereich Sprachwissenschaften weiterhelfen. „Wissenschaftliches Arbeiten“ soll uns dabei helfen, Hausarbeiten zu erstellen oder auch neue Lernmethoden zu lernen, und „Literaturrecherche“, wo wir lernen, mit dem Bibliothekskatalog der Uni Marburg speziell für unser Fachgebiet Titel zu bibliographieren.
Außerdem ist der Studiengang sehr fremdsprachenfreundlich. Ich kann jedes Semester zwischen verschiedenen Fremdsprachen wählen, die ich lernen möchte. Ich habe mich zuerst für „Französisch“ entschieden und entdecke ganz neue Aspekte aber auch Verknüpfungen zur deutschen, englischen und spanischen Sprache. Ich bin sehr zufrieden diesen Studiengang gewählt zu haben und freue mich schon auf die weiteren Kurse. Noch bin ich mittendrin, bald finden dann meine ersten Prüfungen statt und dann ist das erste Semester auch schon vorbei.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2020
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: studium
Jan 30, 2020

Bachelor live

Alltäglicher Lernwahnsinn

Die Zeit im Jahr, vor der sich jeder Student fürchtet, ist wieder da – die Klausurenphase steht an und ich darf dieses Erlebnis zum ersten Mal selbst miterleben. Kurz nach Weihnachten sollte man loslegen, so zumindest der Tipp der Kommilitonen aus den älteren Semestern und diesen Tipp habe natürlich erst mal komplett ignoriert, da ich rund um den Jahreswechsel voll mit meinen alten Freunden verplant war. Aber natürlich plagte mich dann immer abends im Bett das schlechte Gewissen, wenn mal wieder ein Tag ohne Lern-Session vergangen war. Drei Tage nach Silvester habe ich dann aber tatsächlich angefangen, den Stoff auswendig zu lernen, Aufgaben durchzurechnen und Verpasstes nachzuholen.
Gerade, wenn einem die Erfahrung im Studieren noch fehlt, steht man am Anfang vor einem riesigen, scheinbar nicht zu bewältigenden Stoffberg und man weiß wirklich nicht, wo genau man starten soll. Doch ich habe schnell gemerkt, dass es das Beste ist einfach mit den ersten Vorlesungen anzufangen. Die während des Semesters von mir erstellten Zusammenfassungen der einzelnen Vorlesungen helfen mir unglaublich dabei, das Wichtigste aus den Sitzungen herauszuziehen.
Aber nicht nur die Materialien, mit denen man lernt, sind entscheidend für den Lernerfolg. Es ist genauso wichtig, sich über den Stoff zu unterhalten. In meinem Freundeskreis sprechen wir über Unklarheiten, tauschen Dokumente aus und motivieren uns gegenseitig. Natürlich liegt man manchmal immer noch abends im Bett und zweifelt an sich selbst und fragt sich, ob man den Klausuren gewachsen ist. Doch dann fallen einem schnell die Augen zu und man muss sich für sieben Stunden erstmal nicht mit Verwaltungskonzepten, Konfidenzintervallen oder Motivationstheorien beschäftigen – zumindest so lange nicht, bis der Wecker mich morgens wieder zurück in den Alltag der Klausurenphase bringt.

Autor: Noah   |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2020
Autor: Noah
Rubrik: studium
Jan 29, 2020

Bachelor live

Klassentreffen

Im Sommer 2017 habe ich Abitur gemacht, seit mittlerweile zweieinhalb Jahren bin ich also fertig mit der Schule. Es ist ein seltsames Gefühl, dass Menschen, denen man zuvor fast täglich begegnet ist, plötzlich nicht mehr Teil meines Lebens sind.
Klar, meine guten Freunde treffe ich noch regelmäßig. Wenn ich nicht gerade zum Studieren in Freising bin, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner alten Clique.
Die meisten Bekanntschaften aus der Schulzeit sind dann aber doch nicht verbindlich genug, sodass man den Kontakt über kurz oder lang verliert. Eigentlich furchtbar schade, denn ich mochte meine Klasse. Spontan würde mir niemand einfallen, den ich unsympathisch gefunden hätte.
Mit dieser Einstellung stehe ich aber ziemlich alleine da, denn bei den Vorbereitungen für die Abschlussfeier zeigte sich damals, dass sich viele überhaupt nicht leiden können. Unsere Abifahrt kam gar nicht erst zustande, weil sich die Klasse in Gruppen aufteilte.
Deshalb nahm ich an, dass ein Klassentreffen wohl nicht so schnell stattfinden wird. Doch kurz vor Weihnachten kam die Idee auf und bei der anschließenden Online-Umfrage kündigten sich fast fünfzig Leute an – immerhin ungefähr die Hälfte unseres Jahrgangs.
Das Treffen fand dann auch gleich zwischen den Jahren statt. Wir tauschten uns über unsere derzeitige Lebenssituation aus, schwelgten in Erinnerungen und genossen die Zeit miteinander. Dabei fühlte es sich die ganze Zeit an, als würden wir noch gemeinsam zur Schule gehen, niemand hatte sich groß verändert und die alte Vertrautheit war immer noch da. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Autor: Hannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2020
Autor: Hannes
Rubrik: studium
Jan 23, 2020