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Klausuren, Kekse und Semesterende

Autor:
Anna

Rubrik:
orientieren

18.03.2020

Vor Kurzem habe ich meine letzte Prüfung geschrieben – und damit ist das erste Semester geschafft! Ich bin stolz und erleichtert, denn die Klausuren umfassten mehr Stoff, als ich es aus der Schule gewohnt war.
Ich fühlte mich noch den ganzen Tag ausgelaugt und müde, und genoss es, einfach im Bett liegen zu können. Rückblickend fand ich die Klausurenphase anstrengend, aber machbar. Ich versuchte, nicht zu hohe Ansprüche an mich zu stellen und mir auch in der Lernphase bewusst schöne Aktivitäten und Ruhepausen zu suchen. Meist klappte das trotz meiner intensiven Prüfungsvorbereitung ganz gut, doch für meine letzte Klausur lernte ich zu kurzfristig und zu massiert.
Dabei ist es gerade in meinem Studiengang extrem wichtig, sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen, denn aufgrund den hohen Numerus Clausus werden per se nur sehr leistungsbereite Personen zum Psychologiestudium zugelassen und man gewöhnt sich sehr schnell an diese hohen Standards. Das versuche ich mir immer wieder vor Augen zu führen, um gesund und ausgeglichen zu studieren.
Am Abend traf ich mich noch mit Freundinnen und wir genossen es, zu wissen, dass wir das erste Semester erfolgreich hinter uns gebracht hatten.
So saßen wir zum Semesterabschluss zu fünft auf dem Teppich im Wohnheimzimmer einer Freundin, futterten Kekse, lachten und quatschten.
Vor sechs Monaten kannte sich noch niemand von uns, doch während der letzten Wochen haben wir so viel Zeit miteinander verbracht, dass die Atmosphäre wunderbar vertraut war und ich mich rundum wohlfühlte. Während des ganzen Abends hatte ich das schöne Gefühl, in Bamberg angekommen zu sein.

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