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Lizenz zur Fitnesstrainerin

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

08.05.2020

Als eine Freundin mich auf ein kostenloses Angebot zum Erwerb der Fitnesstrainer C-Lizenz aufmerksam gemacht hat, musste ich gar nicht lange überlegen. Mich interessiert das Thema Fitness sehr und normalerweise kostet ein solcher Lehrgang viel Geld – und Zeit hatte ich auch.
Der Fernlehrgang bestand aus mehreren Online-Lektionen zu verschiedenen Themen, darunter Anatomie, Physiologie, Bewegungs- und Trainingslehre sowie psychologischen Aspekten des Fitnesstrainings. Für jede Lektion gab es neben mehreren Seiten Lehrmaterial auch Videos, in denen die Inhalte nochmals etwas anschaulicher dargestellt wurden. So lernte ich diverse anatomische Fachbegriffe kennen, erfuhr die Funktionsweisen von Knochen, Gelenken, Bändern und Knorpeln oder welche Muskeln bei welcher Bewegung beansprucht werden. Außerdem wurde erklärt, worin sich verschiedene Fitnessübungen grundlegend voneinander unterscheiden, welche Trainingsmethoden es gibt und wie ein Trainingsplan erstellt wird. Zuletzt gab es noch eine Einheit darüber, worauf bei der Trainingseinweisung geachtet werden muss, wie sich Fitnesstrainer in verschiedenen Situationen verhalten sollen und wie Menschen am besten für das Erreichen ihrer Trainingsziele motiviert werden können.
Jede Lektion schloss mit einem Test über das Gelernte ab, erst wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht wird, wird die nächste Lektion freigeschaltet. Mit ein bisschen Vorwissen waren die Inhalte nicht besonders kompliziert und auch die Testfragen waren gut zu beantworten. Nach knapp einer Woche habe ich den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und damit die Fitnesstrainer C-Lizenz, der niedrigsten Stufe, erworben. Die nächste Stufe ist die B-Lizenz. Diese Ausbildung beinhaltet dann auch eine praktische Prüfung, allerdings ist sie leider auch mit hohen Kosten verbunden.
Obwohl ich nicht vorhabe, als Fitnesstrainerin aktiv zu werden und der Lehrgang sehr theoretisch ausgelegt ist, fand ich es interessant, etwas mehr über die menschliche Anatomie und den Fitnesssport gelernt zu haben. Und so eine Lizenz kann schließlich auch nicht schaden – wer weiß, wofür sie vielleicht nochmal gut sein wird.

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