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Bachelor live

Hong Kong

Nachdem ich meine Bachelorarbeit mitten im Wintersemester abgegeben hatte, blieb mir bis zum Beginn des Masters zum Sommersemester noch viel Zeit. Zeit, die ich zum Reisen nutzen wollte. Mit meinem Freund plante ich deshalb zwei große Urlaube: Knapp drei Wochen sollte es durch Asien gehen, danach acht Wochen durch Südamerika. Zwei Kulturkreise, mit denen ich bisher kaum in Berührung gekommen war.
Inzwischen bin ich aus Asien zurück und um eine großartige Erfahrung reicher!
Wir starteten unsere Reise in Hong Kong, um dort einen Freund zu besuchen. Hong Kong ist zweifellos eine Stadt der Superlative: endlose, blinkende Hochhäuser, dichter Verkehr und wuselige Märkte. Darauf war ich eingestellt. Verblüfft war ich vielmehr davon, dass Hong Kong auch wunderschöne Landschaften zu bieten hat. Das Stadtgebiet umfasst nämlich zu zwei Dritteln unbebaute Natur. Die Insellandschaft Hong Kongs eignet sich deshalb hervorragend, um auf schmalen Pfaden wandern zu gehen oder die weiten Strände zu genießen. Eine gute Aussicht ist in Hong Kong daher nie weit. Denn in der Stadt gibt es zahlreiche Rooftop-Bars, die vor allem nachts einen eindrucksvollen Blick auf die schillernden Fassaden der Hochhäuser bieten. Und außerhalb führt einen fast jeder Wanderweg zu einem atemberaubenden Ausblick über das Südchinesische Meer. Weniger idyllisch zeigt sich Hong Kong dagegen in der Innenstadt, wo Proteste ständig an die politische Unruhe in der Sonderverwaltungszone erinnern. Dennoch fühlte ich mich in Hong Kong so sicher wie in kaum einer anderen Großstadt. Ein Gefühl, das zum Großteil daher rührt, dass dort ein sehr niedriges Kriminalitätsniveau herrscht und die Menschen sehr höflich miteinander umgehen. Als unverkennbar europäische Touristin habe ich beim Reisen sonst oft das Gefühl, besonders aufmerksam sein zu müssen. In Hong Kong schlenderte ich ohne dieses Gefühl sehr entspannt durch die Straßen.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Feb 6, 2020

Bachelor live

Fernfreundschaft

2016 machte ich ein FSJ Kultur bei einem Literaturfestival in Brandenburg. Über das Jahr verteilt gab es vier Seminarwochen, bei denen die FSJler aus Berlin und Brandenburg zusammenkamen. Diese Treffen waren immer sehr bereichernd. Ich konnte bei spannenden Workshops mitmachen und neue Leute kennenlernen. Bis heute haben einige Kontakte aus dieser Zeit gehalten, mal mehr und mal weniger eng.
Die Freundschaft zu einem ehemaligen FSJler aus Berlin aber sticht heraus. Wir lernten uns zu Beginn des FSJ kennen. Oft sahen wir uns eigentlich nicht. Abseits der Seminarwochen stattete ich ihm in der Hauptstadt zweimal einen Besuch ab und einmal machte er sich auf den Weg zu mir ins ländliche Brandenburg. Um zu erkennen, dass wir uns sehr gut verstehen, reichte das aber vollkommen aus. Die Ehrung, dass die neue Katze seiner Mutter nach mir benannt wurde, nahm ich damals mit Demut an. Eine bleibende Erinnerung ist unter anderem ein gemeinsamer Kurzfilmdreh im Rahmen eines Seminars gewesen. Er war an der Kamera und ich durfte ausnahmsweise als Darsteller vor seiner Linse stehen.
Drei Jahre später ist er nun wieder in heimatlichen westfälischen Gefilden gelandet und ich studiere seitdem in München. Trotz der großen Distanz ist unsere gute Freundschaft erhalten geblieben. Zur Überbrückung der Langstrecke zwischen uns telefonieren wir gelegentlich miteinander, um auf dem Laufenden zu bleiben. Kürzlich besuchte er mich auf dem Rückweg von seinem Urlaub und wir verbrachten zwei großartige Abende als hätte kein Jahr zwischen unserem letzten Treffen gelegen. Meinen ersten Stop im neuen Jahr machte ich im Gegenzug bei ihm und durfte dabei auch seine Stadt kennenlernen.
Auch auf beruflicher Ebene kommen wir ganz gut zusammen. Für meinen aktuellen Film an der Hochschule gestaltete er das Plakat, da er grafisch sehr begabt ist.
Je länger ich von zu Hause weg bin, desto mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass sich Freundschaft für mich nicht über räumliche Nähe oder häufigen Kontakt definiert. Wenn sich Freunde begegnen sind sie sich einander nah und es stellt sich ein Gefühl des Verstandenwerdens ein. Deshalb ist mir Freundschaft wichtig, egal wie fern oder nah sie verortet ist.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Feb 4, 2020
Autor: Conny
Rubrik: studium
Feb 4, 2020

Bachelor live

Mittendrin

Nun studiere ich seit vier Monaten „Sprache und Kommunikation“ in Marburg. Abgesehen von den Bergen, an die ich mich noch gewöhnen muss, habe ich mich gut in der Stadt und an der Uni eingelebt. Im ersten Semester muss ich mehrere Fächer als Pflichtfach belegen, da sie als Voraussetzung für die weiterführenden Semester bilden.
Dazu gehören Fächer wie Linguistik und Phonetik, die ich im zweiten Semester auch weiterhin belegen werde und ein Onlinekurs zu dem Thema „Grammatik“. Ich habe auch noch weitere Fächer, die mir für das Studium im Fachbereich Sprachwissenschaften weiterhelfen. „Wissenschaftliches Arbeiten“ soll uns dabei helfen, Hausarbeiten zu erstellen oder auch neue Lernmethoden zu lernen, und „Literaturrecherche“, wo wir lernen, mit dem Bibliothekskatalog der Uni Marburg speziell für unser Fachgebiet Titel zu bibliographieren.
Außerdem ist der Studiengang sehr fremdsprachenfreundlich. Ich kann jedes Semester zwischen verschiedenen Fremdsprachen wählen, die ich lernen möchte. Ich habe mich zuerst für „Französisch“ entschieden und entdecke ganz neue Aspekte aber auch Verknüpfungen zur deutschen, englischen und spanischen Sprache. Ich bin sehr zufrieden diesen Studiengang gewählt zu haben und freue mich schon auf die weiteren Kurse. Noch bin ich mittendrin, bald finden dann meine ersten Prüfungen statt und dann ist das erste Semester auch schon vorbei.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2020
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: studium
Jan 30, 2020