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Studentenleben live

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

16.05.2013

Ich frage mich, gibt es diese idealtyptischen Studierenden, die sich eine Woche vor dem Start des Semesters hinsetzen, sich ihren Stundenplan zurechtlegen und dann a) ohne Probleme alle Veranstaltungen bekommen, die sie wollen b) alle Veranstaltungen auch gut finden, die sie ausgewählt haben und c) keine anderen unvorhergesehen Ereignisse die Planung torpedieren? Es mag diese Studierenden geben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu...

Zwar hatte auch ich mir einen Stundenplan gebastelt, der 1a gepasst hätte, wenn, ja wenn da nicht immer diese „unvorhergesehenen Ereignisse“ wären. Denn: Als erstes musste ich feststellen, dass das Politik-Vertiefungsseminar zum Thema Klimapolitik nicht die erhoffte Qualität hatte (sowohl von Seiten der Dozentin als auch von Seiten des Teilnehmerkreises); sprich: Es musste ein anderes Seminar her. Da aber alle Alternativen fast ausnahmslos mit anderen Veranstaltungen kollidierten oder schlichtweg nicht interessant waren, gestaltete sich dies mehr als schwierig. Außerdem, hier tauchte das zweite Problem auf, musste ich auch in Geschichte umdisponieren, da es mir als Zweitfach-Student nicht erlaubt war, das von mir auserkorene Seminar zu belegen. Und weil das alles noch nicht genug war, kam zu diesem Wirrwarr auch noch eine lustige kleine Mandelentzündung hinzu, die mich für den Rest der ersten Uni-Woche außer Gefecht setzte. Klasse!

Mittlerweile hat sich mein Stundenplan aber eingespielt und aus den „Alternativen“ sind sogar spannende Seminare geworden. Solch ein stressiges Chaos brauche ich trotzdem nicht so schnell wieder!

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