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Endlich alles hinter mir

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

07.01.2020

Ich habe grünes Licht bekommen: meine Doktormutter schrieb, dass ich die Arbeit jetzt veröffentlichen dürfe.

Seltsam, aber in diesem Moment, der doch eigentlich denkwürdig war, empfand ich kaum etwas. Zwar kam ein befreiendes Gefühl, endlich alles hinter mir zu haben, aber kein übersprudelndes Glück. Auch verspürte ich nicht das Bedürfnis, alle möglichen Freunde anzurufen, um ihnen die frohe Botschaft mitzuteilen. Ich telefonierte kurz mit meinen Eltern, wobei Mama lauter jubelte als ich. Dann schrieb ich Lisa, meiner Assistentin und schlug vor, sie bald einmal zum Essen einzuladen – als kleines Dankeschön. Mein Freund Oliver saß im Zimmer nebenan, als ich die E-Mail meiner Doktormutter gelesen hatte und noch ein guter Bekannter hielt sich in der Wohnung auf. Logisch, dass auch diese beiden sofort informiert waren. Aber ansonsten … Niemand. Nichts. Ich wollte einfach für mich sein, das Ergebnis in mir nachklingen lassen.

Anschließend gönnte ich mir eine mehrwöchige Auszeit. Zu lange, wie ich erkennen musste, als ich die Nutzungsrechte für die Bilder einholen wollte. Und feststellte, dass für die Veröffentlichung bei der Uni manche Dinge noch geändert werden mussten. Formales Zeug, beispielsweise war das Deckblatt neu zu gestalten.

Aber jetzt ist auch das alles erledigt. Und tatsächlich fühle ich es nun, Freude und vor allem: eine riesige Erleichterung! Damit ist mein Blog bei abi» fast beendet. Und ich danke allen, die ihn unterstützt haben – in der Redaktion und draußen als Leser.

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