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Barrierefrei promovieren

Ich schreibe, also bin ich

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

28.04.2011

So heißt ein Biografie-Ratgeber von Stefan Schwidder – und so könnte zugleich mein Lebensmotto lauten. Denn in der Freizeit feile ich an verschiedenen Buchprojekten, etwa einem Skisprung-Krimi. Ich würde diese Berufung am liebsten auch zu meinem Beruf machen. Aber Vorsicht: Leben lässt sich von einer Tätigkeit als Schriftsteller nur in den allerwenigsten Fällen. Und ganz bestimmt nicht in meinem.

Stattdessen nehme ich mich in den kommenden Jahren der Herausforderung an, meine Promotion zu schreiben; wobei „schreiben“ natürlich nur einen Teil des wissenschaftlichen Arbeitens erfasst. Wer sich zu einer Doktorarbeit entschließt, der sollte jedenfalls mehr mitbringen als nur Freude am Schreiben. Keine Alternative zu sehen, reicht ebenso wenig aus. Schließlich bedeutet promovieren, sich mit einer Menge Entbehrungen zu arrangieren. Wem das zu viel ist, der findet immer einen zweiten Weg. Ich beispielsweise könnte mich bei den verschiedensten Verlagen um eine Volontariatsstelle bewerben. Vielleicht hätte ich ja Glück. Aber wäre ich dann am Ziel meiner Träume? Zufrieden sicherlich. Glücklich ... womöglich erst später. Jetzt spricht mich die Promotion am meisten an. Und das, obwohl oder auch gerade weil klar ist, dass ich den Doktortitel nur mit vollem Einsatz erlangen kann. Drei Jahre, fünf oder noch länger werde ich brauchen ... Und währenddessen immer nur das eine Thema. Daher halte ich es für ganz essentiell, Freude am Forschungsgegenstand zu haben; und eben nicht nur am Schreiben.

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