interaktiv

Barrierefrei promovieren

Auf dem Prüfstand

Autor:

Rubrik:
studium

04.07.2011

Inzwischen habe ich den ersten Entwurf meiner Dissertation noch einmal überarbeitet und dabei in einigen Punkten neu konstruiert. Und jetzt zählt es. Denn jetzt wird sich erweisen, wie weit mein Konzept tatsächlich trägt und vor allem auch, wohin. Im Rahmen eines Kolloquiums steht es auf dem Prüfstand; bei einer Lehrveranstaltung also, während der Buchwissenschaftsstudenten ihre Abschluss- und Promovenden ihre Doktorarbeiten zur Diskussion stellen. Den jeweils Vortragenden erwarten weiterführende Anregungen ebenso wie konstruktive Kritik.

Es ist schon ein mulmiges Gefühl, wenn man in einer solchen Situation nach vorne tritt. Aber dieser Schritt macht sich bezahlt. Bezüglich meiner Magisterarbeit habe ich das jedenfalls so empfunden. Andere erleben Vergleichbares. Zu wissen, ob man den richtigen Weg eingeschlagen hat und wie man ihn weitergehen kann oder aber aus der falschen Richtung zurückkommen zu können, ist schließlich sehr viel Wert.

Jetzt, vor meiner Präsentation, fühle ich mich allerdings verunsichert. Denn während ich mich darauf vorbereitet habe, ist mir nicht nur Positives klar geworden. Vor allem habe ich auch erkannt, an wie vielen Punkten ich noch zweifele oder zumindest ins Stocken gerate. Andererseits hat es mich auch weitergebracht, mir dieser Schwächen bewusst zu werden.

Was aber trotz allem bleibt, ist der Eindruck, dass ich in den vergangenen Wochen zu wenig gelesen habe; oder zumindest das Falsche. Der Eindruck, dass ich noch immer nicht ausreichend vorbereitet bin.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.