interaktiv

Barrierefrei promovieren

Mit meinem eigenen Stundenplan

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

23.08.2011

Wenn ich weiß, ich muss um 10:15 Uhr in diesem oder jenem Hörsaal sein, bin ich dann dort. Immerhin ist das ein fester Termin. eine Verabredung. Trotzdem war ich manchmal schlampig und habe herumgetrödelt, bis ich es nicht mehr pünktlich schaffen konnte. Das war mir stets peinlich. Und in der nächsten Woche bin ich trotzdem wieder zu spät gekommen ... Aber zur Regel wurde das garantiert nicht!

Bei der Anfertigung einer Doktorarbeit gibt es allerdings kein Muss, was das Hier und Jetzt betrifft. Da sagt man sich: Du solltest vielleicht besser mal ... aber warum heute? Warum nicht erst morgen? Der äußere Zwang, dieser institutionelle Rahmen, der für ordentliche Regelmäßigkeit sorgt, ist schließlich nicht mehr da. Und welchen Unterschied macht es dann, ob ich heute oder morgen in die Bibliothek gehe?

Vor allem den, dass bei dieser Arbeitsauffassung schnell aus Tagen Wochen und aus Wochen Monate werden können. Da hilft dann nur noch eines: mir selbst Disziplin aufzuerlegen; mit meinem eigenen Stundenplan, indem ich mir etwa sage: Ich setze mich an mindestens fünf Tagen pro Woche für mindestens vier Stunden auf meinen Hintern. Wenn ich zur gleichen Zeit irgendwelche Lehrveranstaltungen hätte, könnte ich ja auch nicht einfach so beschließen, dass mir das gerade nicht passt und sie auf später verschieben. Also setze ich die Arbeit an meiner Dissertation mit einer Lehrveranstaltung gleich. Oder versuche das zumindest ... Und meistens gelingt es mir auch.

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