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Welches Stipendium passt zu mir? (Teil 2)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

15.10.2013

Um herauszufinden, ob das Stipendium für mich geeignet ist, wandte ich mich an den Ansprechpartner der Universität. Ich hätte sofort dort anrufen sollen, anstatt mir vorher lange den Kopf zu zerbrechen. Denn meine Fragen waren schnell beantwortet. Man stellte mir aber auch welche:

„Wie viel verdienen Ihre Eltern?“ So genau weiß ich das nicht. Aber ich konnte natürlich angeben, in welcher Position sie arbeiten und wie viele Stunden pro Woche.

Als Nächstes erkundigte sich die Frau am Telefon nach meinem religiösen Hintergrund. Ich erklärte ihr, dass ich zwar getauft wäre, aber mich nicht hätte konfirmieren lassen. Ein ungewöhnlicher Schritt, aber ich glaube nun einmal nicht an Gott. Bezogen auf die Studienbeihilfen der Eva-Schleip-Stiftung bedeutete das, dass ich mit einer Bewerbung bloß meine Zeit verschwendet hätte. „Es ist ein Ausschlusskriterium, wenn Sie nicht konfirmiert sind. Eva Schleip wollte das so.“

Vielleicht ein bisschen altmodisch, aber ihr Testament stammt ja auch schon aus dem Jahr 1967.

Gut, es gibt noch andere Stipendien. Zum Beispiel vergibt die Friedrich-Alexander-Universität auch regelmäßig ein Abschlussstipendium. Hier werden also Doktoranden gefördert, die sich in der letzten Phase ihrer Dissertation befinden. Vorausgesetzt, sie planen ihre Karriere in Wissenschaft und Forschung. Wie sie ihre Laufbahn gestalten wollen, ist in der Bewerbung ausführlich zu erläutern. Nur habe ich seit meiner Magisterarbeit in der Wissenschaft nicht mehr gemacht, als meine Dissertation voranzubringen. Ob ich da wohl Chancen habe?

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