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Was ist das Richtige für mich? (Teil 3)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

28.03.2014

Ich dachte wirklich, die Ausbildung bei Silke Heimes wäre das richtige für mich. Aber dann bekam ich eine E-Mail von Frau Heimes, die meine Euphorie schnell wieder dämpfte. Ich hatte angefragt, ob ich als Biographin an ihrer Ausbildung teilnehmen könnte. Und sie erwiderte, dass ihr Angebot nur für Leute offen steht, die bereits über therapeutische Grundkenntnisse verfügen und eine entsprechende Ausbildung nachweisen können.

Das konnte ich nicht. Also war ich mit meiner Suche nach der richtigen Ausbildung so weit wie zuvor. Was konkret bedeutete, dass ich zwei Option hatte: Das Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation oder den Raum für Sozialkunst.

Es sei denn, ich könnte noch warten. Denn Silke Heimes hatte zudem geschrieben, dass sie eine weitere Ausbildung ausarbeiten würde, die dann auch für mich infrage käme. Allerdings sollte die drei Jahre dauern. Und noch stand nicht fest, wann sie zum ersten Mal beginnen würde.

So gesehen, war die Entscheidung für mich schon gefallen. Zumindest die, dass ich nicht zu Silke Heimes gehen kann. Denn ich möchte meine verschiedenen Ausbildungen beendet haben, wenn die Doktorarbeit abgeschlossen ist. Damit ich dann, unbelastet von anderen Aufgaben und Terminen, ins Berufsleben starten kann. Das wird voraussichtlich 2015 sein. Mittlerweile fürchte ich, es könnte noch länger dauern, bis die Dissertation bewältigt ist. Und dann noch ein, zwei Jahre in einer Ausbildung stecken? Dann bin ich 32 Jahre alt, bevor ich damit fertig bin. Nein, das wäre zu spät.

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