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Mein Motivationskalender

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

11.11.2015

Ich habe noch genau ein Jahr, um meine Doktorarbeit abzuschließen. Wenn ich fünf Mal in der Woche vier Stunden arbeite, also halbtags mit der Dissertation beschäftigt bin, dann ist das immer noch zu wenig, nehme ich an. Aber wie kann ich mich motivieren? Wie gelingt es mir, dass ich nicht schwach werde und die Arbeit von Tag zu Tag verschiebe? Mein Freund überlegte sich etwas ganz Besonderes, um mich noch weiter zu unterstützen, und schenkte mir einen Motivationskalender.

Früher, erinnere ich mich, gab es Kalender von Banken, mit roten und grünen Zahlen drauf. Meine Eltern konnten jeden Tag ein Blatt abreißen. Heute wird das meines Wissens nicht mehr angeboten. Also mussten wir selbst kreativ werden. Was auch besser war, weil uns ein Kalender vorschwebte, der rückwärts zählt. Auf der ersten Seite sollte dick und fett die 365 stehen. Und ganz am Ende die eins. Sodass ich immer, nachdem ich gearbeitet habe, ein Blatt heraustrennen kann, und dem Ziel, die Doktorarbeit fertigzustellen, wieder etwas näher komme. Sozusagen Schritt für Schritt und Tag für Tag.

Im Copyshop erläuterten wir den Mitarbeitern das Prinzip und sie fertigten so einen Kalender für uns an. Ich bin aufgeregt wie ein kleines Mädchen, wenn wir ihn in ein paar Tagen abholen können. Das wird ein besonderer Moment für mich. Und ich bin gespannt, wie sich der Kalender in meinen Händen anfühlen wird.

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