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Doktorarbeit macht dick

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

27.01.2016

Langsam aber sicher klettert mein Gewicht auf der Waage nach oben. Ist ja auch kein Wunder, denn für die Doktorarbeit brauche ich immer wieder Nervennahrung. Hier ein Stück Schokolade, da ein Süßgetränk: Kleine Freuden, um mich zwischendurch immer mal wieder ein bisschen zu verwöhnen.

Ich hole mir die Nervennahrung, damit ich besser und länger durchhalte. Wenn es nur das wäre, wäre meine Ernährung gar nicht so schlecht. Aber wenn ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze, bin ich danach meistens erschöpft und nicht mehr in der Stimmung, irgendetwas Gesundes zu kochen. Also schiebe ich mir ein Fertiggericht in den Ofen. Oder ich rühre mir nur einen Pudding zusammen – schon wieder etwas Süßes.

Ich versuche, das mit Obst und Gemüse etwas auszugleichen. Bananen esse ich gerne. Oder auch Paprika. Aber manchmal kommt es mir eher so vor, als würde ich mich damit selbst beruhigen wollen. Was helfen würde, wäre Sport. Ich gehe ja auch gerne zum Klettern oder ins Schwimmbad. Aber „gerne“ steht zurzeit für „viel zu selten“. Genauso wie beim Kochen, bin ich nach der Arbeit einfach zu faul, um noch etwas anderes zu machen. Am liebsten bleibe ich zu Hause, lege mich gemütlich ins Bett und höre mir ein Hörbuch an – bevor ich wieder mit der Doktorarbeit ringen muss.

Die Hosen werden enger, die Pullover spannen schon ein wenig. Auch das ist ein Preis, den ich bezahle. Und ab und zu wandern oder mit einem Hund rauszugehen, hält diese Entwicklung sicher nicht auf.

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